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14. Juni 2012

"Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus" erneuert Gütesiegel


Erfolgreiche Rezertifizierung durch OnkoZert - Status als "Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V." bis 2015 verlängert

Seit zwei Jahren ist das „Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus“ aktiv – und von Beginn an hat es den Status eines zertifizierten "Darmkrebszentrums mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V." inne. Dieses Gütesiegel wurde soeben um weitere drei Jahre verlängert.

Der erneuten Erteilung dieses Zertifikats ging eine eingehende Prüfung durch das Institut OnkoZert voraus, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft die strengen Anforderungen an Darmkrebszentren überprüft. Neben den internen Abläufen wurden hierbei speziell die fachlichen Anforderungen eingehend unter die Lupe genommen. Das ausgestellte Zertifikat bescheinigt dem Leipziger Darmkrebszentrum am Park-Krankenhaus zum wiederholten Male eine ganzheitliche und in allen Phasen der Erkrankung optimale, patientenorientierte Betreuung und Behandlung.

„Wir freuen uns, dass wir auch weiterhin zu dem Kreis der zertifizierten deutschen Darmkrebszentren gehören“, sagt PD Dr. med. Ulrich Halm, Leiter des Leipziger Darmzentrums am Park-Krankenhaus. „Für Patienten ist es wichtig, dass sie dank solcher qualitativer Entscheidungshilfen den Weg zu einem fachlich versierten und erfahrenen Behandlungszentrum finden. Auch mit Blick auf geeignete präventive Maßnahmen können Darmkrebszentren eine wichtige erste Anlaufstelle sein.“

Über das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus:

Die Behandlung im Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus erfolgt auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse durch ein interdisziplinär besetztes und gut aufeinander abgestimmtes Team. Dieses ist aus Spezialisten des Krankenhauses und von Arztpraxen zusammengesetzt. Dazu zählen Chirurgen, Gastroenterologen und Onkologen ebenso wie Ernährungsspezialisten und Strahlentherapeuten. Das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus verfügt über ein spezielles Know-how auf dem Gebiet endoskopischer Techniken, mit denen speziell frühe Krebsstadien ohne Operation entfernt werden können. Wenn möglich, werden notwendige chirurgische Eingriffe minimal-invasiv, d. h. per Schlüssellochverfahren von spezialisierten Viszeralchirurgen durchgeführt.

Neben der Akutbehandlung liegt das Augenmerk der Darmkrebszentren auch auf präventiven Maßnahmen. Ebenso werden die Betroffenen und Angehörige durch verschiedene Beratungsangebote in ihrer schwierigen Lebenssituation unterstützt. Eine weitere Säule im Behandlungskonzept ist die strukturierte Nachsorge zur Sicherung eines langfristigen Behandlungserfolges. Das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus ist zudem nach den strengen Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Stichwort: Darmkrebs und Vorsorge

Nach Informationen der Felix-Burda-Stiftung sterben allein in Deutschland jedes Jahr rund 27.000 Menschen an den Folgen von Darmkrebs. Nahezu in jedem Fall könne diese Erkrankung durch regelmäßige Früherkennung verhindert oder geheilt werden, so die Stiftung weiter. Spätestens ab dem 55. Lebensjahr ist deshalb die Spiegelung des Darmes als Vorsorgemaßnahme zu empfehlen. Entsprechende Überweisungen an hierfür spezialisierte Fachärzte stellen die Hausärzte aus. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen. Auch wenn man sich gesund fühlt und keine Beschwerden verspürt, sollte man die Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen, weil weder die Vorstufen noch der Tumor selbst Krankheitszeichen wie Schmerzen o. ä. verursachen. Wurden bei der Darmspiegelung keinerlei krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut festgestellt, haben Patienten eine große Gewissheit, für die nächsten zehn Jahre vor Darmkrebs geschützt zu sein.

Quelle: Pressemitteilung des Park-Krankenhaus Leipzig vom 11.06.2012