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14. November 2011

Änderung der Weiterbildungsordnung der Sächsischen Landesärztekammer


Auf ihrer 45. Kammerversammlung bestätigte die sächsische Ärzteschaft heute die Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung. Die für die ärztliche Weiterbildung zuständige Sächsische Landesärztekammer folgt hier den Beschlüssen des 113. Deutschen Ärztetages 2010 zur (Muster-) Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.

Mit dem 1. Januar 2012 treten damit Änderungen in verschiedenen Facharztgebieten, Zusatzbezeichnungen sowie bei den Regelungen zur Weiterbildungsbefugnis in Kraft. Konkret wird unter anderem eine Trennung des Facharztgebietes „Innere Medizin und Allgemeinme-
dizin“ in zwei unabhängig  voneinander  bestehende Gebiete vorgenommen. Die Allgemeinmedizin ist somit wieder ein eigenständiges Gebiet. 

Regelungen zu Art, Inhalt und Dauer der Weiterbildung und zur Weiterbildungsbefugnis wurden ebenfalls an aktuelle Erfordernisse angepasst. “Nunmehr kann nicht nur die Weiterbildung in Teilzeit absolviert werden, sondern auch teilzeitbeschäftigte Ärzte können grundsätzlich als Weiterbilder tätig sein.“, so Erik Bodendieck, Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer.

Bei den Facharztbezeichnungen erfolgte eine Umbenennung des „Facharztes für Allgemeine Chirurgie“  in „Facharzt für Allgemeinchirurgie“. Neu eingeführt wird die Zusatzbezeichnung „Spezielle Viszeralchirurgie“. Hierzu werden Inhalte aus der Facharztkompetenz „Viszeralchirurgie“ ausgegliedert.

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Landesärztekammer vom 12.11.2011