Nachrichten

 
07. Januar 2011

Albrecht Graf Adelmann tritt Geschäftsführung im St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig an


Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig hat einen neuen Geschäftsführer.

Albrecht Graf Adelmann (57) wurde gestern, am christlichen Hochfest der Erscheinung des Herrn (früher Heilige drei Könige), feierlich in sein Amt eingeführt. Der gelernte Bankkaufmann hat bis zu seinem Wechsel nach Leipzig die Malteser Betriebsträgergesellschaft Sachsen mit Sitz in Kamenz geleitet. Ihm unterstanden zwei Krankenhäuser (Kamenz und Görlitz), fünf Altenpflegeeinrichtungen (darunter eine in Leipzig), betreute Wohnhäuser und ein ambulanter Pflegedienst. Der gebürtige Schwabe aus Bad Cannstatt bei Stuttgart kam 1990 nach Sachsen, um zunächst für ein Bankhaus tätig zu sein. Ab 1992 hat er die Leitung der Malteser-Betriebsträgergesellschaft übernommen. In den folgenden 18 Jahren war er unter anderem für viele bauliche Maßnahmen verantwortlich.

Graf Adelmann zeigte sich bei der Amtseinführung fest überzeugt, dass das „St. Elisabeth-Krankenhaus weiter blühen“ werde. Das Krankenhaus und seine Mitarbeiter hätten auf den ersten Rundgängen durch die Stationen einen sehr guten Eindruck vermittelt. „Wir lassen uns durch nichts erschrecken – auch nicht durch weitere Gesundheitsreformen“, sagte er in seiner Antrittsrede.

Der neue Geschäftsführer bringt umfangreiche Erfahrungen auch in den Bereichen mit, die das katholische Krankenhaus in den nächsten Jahren ausbauen will. Dazu gehört die geplante Akutgeratrie im ehemaligen  Bethanien-Krankenhaus. Außerdem sind auf dem St. Elisabeth-Gelände weitreichende Baumaßnahmen im Gang, unter anderem werden derzeit ein Konferenzzentrum und eine neue Krankenpflegeschule errichtet und der Park neu gestaltet.

Propst Lothar Vierhock, Gesellschafter des Krankenhauses, verwies darauf, dass immer weniger religiöse Einrichtungen „im Verein mit Menschen guten Willens das Wohl des Einzelnen und der Gemeinschaft wollen“. Es gebe heute schon zu wenige Institutionen, die Werte vorleben und etwa durch Selbstlosigkeit und demütige Geduld dort weiterkommen, wo Technik versagt, betonte der Propst die Bedeutung der verbliebenen christlichen Häuser.

Quelle: Presseinformation des St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig vom 07.01.2011