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30. Januar 2014

Ausbau der tagesklinischen Plätze in der Akutgeriatrie, Aufbau des Fachgebietes Neurologie und Errichtung einer Palliativstation im Lausitzer Seenland Klinikum


Weiterhin 75 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

Das Lausitzer Seenland Klinikum wurde als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung im Krankenhausplan des Freistaates Sachsen* für die Jahre 2014/2015 mit 440 Betten und zwölf tagesklinischen Plätze in der Akutgeriatrie (Altersmedizin) aufgenommen. Das Fachgebiet Neurologie wird neu aufgebaut und eine Palliativstation mit sechs Betten errichtet.

Die Neurologie beschäftigt sich mit Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur. Zum Nervensystem gehören das Gehirn, das Rückenmark und die peripheren Nerven einschließlich dessen Verbindungsstrukturen mit den Muskeln. Typische neurologische Erkrankungen sind Alzheimer, Parkinson, Epilepsien, Multiple Sklerose oder auch Migräne. „Die Neurologie integriert sich hervorragend in das bestehende Angebot des Lausitzer Seenland Klinikums und ergänzt die anderen Fachbereiche wie z.B. die Geriatrie, Stroke  Unit oder Orthopädie. Wir können unser Angebot in der Notfallversorgung weiter ausbauen und die Patienten optimal behandeln“, so Andreas Grahlemann, Geschäftsführer des Lausitzer Seenland Klinikums.

Das Durchschnittsalter der Patienten im Lausitzer Seenland Klinikum lag im Jahr 2013 bei knapp 60 Jahren, wobei bereits fast 1/3 der Patienten über 75 Jahre alt waren. „In den kommenden Jahren wird das Durchschnittsalter unserer Patienten weiter steigern. Auf diese Entwicklung bereiten wir uns schon seit mehreren Jahren vor und der Aufbau der akutgeriatrischen Tagesklinik mit zwölf Plätzen ist daher sehr sinnvoll“, so Grahlemann. „In diesem Kontext sehen wir auch die Errichtung einer Palliativstation mit sechs Betten vor.“ Für Patienten, die unter einer nicht mehr heilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung leiden, erfolgt die Behandlung der Symptome unter der Maßgabe, die Lebensqualität zu verbessern. Palliativstationen sind darauf spezialisiert, solche Patienten interdisziplinär unter stationären Bedingungen zu behandeln.

„Besonders stolz sind wir auch, dass wir weiterhin insgesamt 75 Ausbildungsplätze anbieten und damit in jedem Lehrjahr 25 Plätze für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zur Verfügung stellen können“, ergänzt Grahlemann.

Quelle: Pressemitteilung des Lausitzer Seenland Klinikum vom 30.01.2014