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Das Mammazentrum am Klinikum Görlitz ist erneut rezertifiziert
Die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt bereits zum dritten Mal die hohe Qualität der Patientenbetreuung im Mammazentrum Ostsachsen.
Die Prüfer der Zertifizierungsgesellschaft OnkoZert beurteilten die Arbeit der Ärzte und Pflegekräfte am Mammazentrum Ostsachsen nach sehr strengen wissenschaftlichen Kriterien. Diese beziehen sich auf die Diagnostik, Therapie und Nachsorge sowie die Organisation, Dokumentation und Datenauswertung. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass das Mammazentrum diese anspruchsvollen Richtlinien überdurchschnittlich erfüllt hat.
Die hohe Anzahl von durchgeführten Studien am Mammazentrum, die höher liegt als bei universitären Einrichtungen, spricht für eine auf neuesten medizinischen Erkenntnissen basierende Therapie, bestätigte der Auditor der Zertifizierungsgesellschaft, Privatdozent PD Dr. med. habil. Eibach.
Ein Indiz für die exzellente Qualität sind auch die stetig steigenden Patientenzahlen des Zentrums. Enge Kooperationen des Mammazentrums mit ambulanten Hospitzdiensten, den Selbsthilfegruppen und niedergelassenen Ärzten sowie die Einbindung fachübergreifender Kliniken sprechen für ein überdurchschnittliches Engagement der Mitarbeiter. Spezialisten aller beteiligten Fachrichtungen kümmern sich um die Patienten, alle Experten befinden sich vor Ort im Klinikum. Das Team bespricht gemeinsam die Krankheitsbilder und legt eine individuelle Behandlung fest. In enger Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum Ostsachsen e.V. erfolgt die Dokumentation und Auswertung der Behandlung.
„Für die Patienten bedeutet das, dass sie hier im Görlitzer Klinikum die optimale Behandlung und umfassende Versorgung aus einer Hand bekommen“, sagt Dr. Mario Marx, Leiter des Mammazentrums.
Bei über 55.100 Neuerkrankungen in Deutschland, davon über 2.800 in Sachsen, ist eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten unerlässlich. Deshalb legt das Team viel Wert auf eine umfassende Aufklärung und das Angebot individueller, modernster Operations- und Rekonstruktionsmethoden. Dazu gehört die am Städtischen Klinikum etablierte ultraschallgestützte Brustchirurgie. Bei dieser kann der Operateur deutlicher sehen, an welchen Stellen er ansetzen muss. Dank dieser Methode und ausgefeilten Früherkennungsprogrammen wird so oft wie möglich brusterhaltend operiert: Der Chirurg schont gesundes Gewebe, um sofort oder später die Brust wieder aufzubauen. Dies geschieht entweder mit Implantaten, Expandern oder Eigengewebe.
Zu ihren Aufgaben zählen die Ärzte des Mammazentrums auch, ihr Wissen an Kollegen weiterzugeben und mit ihnen in Erfahrungsaustausch zu treten. Deshalb bieten sie jährliche Workshops und Tagungsveranstaltungen an. Vom 19. – 21. August finden die 3. Görlitzer Campingski-Tage der Senologie statt. Gemeinsam mit Kollegen aus Stuttgart, Lübeck, Aschersleben und anderen Orten Deutschlands werden etablierte Operationsverfahren durchgeführt und diskutiert.
Hintergrund:
- OnkoZert GmbH ist die Zertifizierungsgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie.
- Jährlich werden im Mammazentrum Ostsachsen am Klinikum Görlitz etwa 450 Eingriffe an der weiblichen Brust bei Krebserkrankungen durchgeführt und ca. 250 Eingriffe aufgrund sonstiger krankhafter Veränderungen oder aus ästhetischen Gründen.
Quelle: Pressemitteilung des Klinikum Görlitz gGmbH vom 19.08.2010









