Nachrichten

 
14. Oktober 2014

Das Städtische Klinikum Görlitz und die Medizinische Universität Wroclaw unterzeichnen Kooperationsvertrag


Beide Einrichtungen planen gemeinsame Forschungsprojekte, Konferenzen und wissenschaftliche Tagungen. Studenten der Hochschule erhalten praktische Ausbildung in Görlitz

Das Städtische Klinikum Görlitz und die Medizinische Universität Wroclaw wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu haben Vertreter beider medizinischer Einrichtungen heute in Anwesenheit des Görlitzer Oberbürgermeisters einen Partnervertrag unterschrieben.

Beide Einrichtungen planen gemeinsame Forschungsprojekte, Konferenzen, wissenschaftliche Tagungen und Seminare. Des Weiteren können Studenten und Doktoranden der Hochschule Berufspraktika bzw. studentische Praxisstunden unter Anleitung im Görlitzer Klinikum erhalten. „Wir wissen, dass das Städtische Klinikum Görlitz sehr gute Lehrbedingungen bietet“, sagte der Rektor der Universität Wrocław, Prof. Marek Ziętek. Die Studenten können an der Seite von engagiertem, kompetentem Fachpersonal und unter modernen medizintechnischen Bedingungen ihre Praxis absolvieren.

„Ich freue mich sehr, dass nach den intensiven Kooperationsbemühungen beider Partner heute diese grenzüberschreitende Vereinbarung unterzeichnet werden konnte“, sagte Oberbürgermeister Siegfried Deinege. Ulrike Holtzsch, Geschäftsführerin des Görlitzer Klinikums bestätigte: „Es ist ein Schritt in die Zukunft, denn Kooperationsbeziehungen im Gesundheitssektor werden im Interesse einer sehr guten Patientenversorgung immer wichtiger. Neben Krankenhäusern aus der Region gehören Universitäten dazu.“ Das Klinikum ist bereits Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden.

Der Lehrbeauftragte des Klinikums, Privatdozent Dr. Jörg-Uwe Bleyl, ist überzeugt, dass auf Basis dieser Partnervereinbarung eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit gelingen wird, die überdies auch ausbaufähig ist. „Die geografischen und politischen Grenzen sollten im Sinne einer zukunftsfähigen medizinischen Versorgung überwunden werden“, sagt er. Diese Kooperation ist ein wichtiger Anfang.

Quelle: Pressemitteilung des Städtischen Klinikum Görlitz gGmbHvom 13.10.2014