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13. Juni 2012

Das Tumorzentrum Ostsachsen hat einen neuen Vorstand


Vertreter verschiedener Krankenhäuser wurden gewählt. Das Städtische Klinikum Görlitz ist Leiteinrichtung.

Der Tumorzentrum Ostsachsen e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Er setzt sich aus Vertretern verschiedener Krankenhäuser und niedergelassener Ärzte der Region zusammen: Neben dem Städtischen Klinikum Görlitz als Leiteinrichtung des Tumorzentrums, sind das Seenlandklinikum Hoyerswerda, die Oberlausitz-Kliniken Bautzen und das Klinikum Oberlausitzer Bergland im Vorstand vertreten. Neue Vorsitzende ist Frau Dipl.-Med. Katharina Schilf aus der Onkologischen Praxis Görlitz. Neu im Vorstand ist der Chefarzt der Hautklinik am Klinikum, Dr. Jan Maschke.

Das Tumorzentrum Ostsachsen wurde 1993 als gemeinnützige Einrichtung am Klinikum Görlitz gegründet. Es hat die Aufgabe, die Versorgung und Betreuung von Tumorpatienten im ostsächsischen Raum zu unterstützen. „Unser Ziel ist es, den krebskranken Patienten eine möglichst flächendeckende und wohnortnahe Nachsorge zu ermöglichen“, sagt Steffen Weiß, der das Tumorzentrum leitet. Das geschieht, indem über das Tumorzentrum ein ständiger fachlicher Austausch stattfindet. Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte führen gemeinsame Fortbildungen durch und diskutieren aktuelle Themen. Zudem führt das Tumorzentrum Ostsachsen das regionale klinische Krebsregister, in dem alle Krebserkrankungen in Ostsachsen dokumentiert werden. In diesem Register befinden sich derzeit 168.000 Dokumente. Pro Jahr kommen 2.500 Neuerkrankungen, ca. 10.000 Behandlungsberichte und ca. 7.500 Nachsorgeberichte dazu.

Neben dem Tumorzentrum Ostsachsen gibt es in Sachsen noch vier weitere Tumorzentren in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau. Ausschließlich im Görlitzer Tumorzentrum werden jedoch schon seit 19 Jahren auch die Nachsorgeberichte erfasst, also die Informationen darüber, ob der Patient noch lebt bzw. wie sein aktueller Gesundheitszustand ist. Auf der Grundlage dieser Daten können wertvolle Erkenntnisse über Behandlungsverläufe und Therapieerfolge gewonnen werden.

Quelle: Pressemitteilung des Städtischen Klinikum Görlitz gGmbH vom 08.06.2012