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06. Dezember 2012

DKG zu den Rekord-Überschüssen der Krankenkassen


Rekordüberschüsse der Krankenkassen widerlegen Kassenrhetorik zu Lasten der Krankenhäuser

Zur Entwicklung der GKV-Finanzen im 1. bis 3. Quartal 2012 erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

"Angesichts der Rekord-Überschüsse der Krankenkassen nehmen die Kürzungen zu Lasten der stationären Patientenversorgung in Höhe von 1 Milliarde Euro geradezu groteske Formen an. Die den Kliniken weiterhin bevorstehenden Kürzungen in Höhe von 750 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren sind durch nichts mehr gerechtfertigt. Zudem widerlegen die erneut steigenden Rücklagen der Krankenkassen, dass deren seit Jahren behaupteten Ausgaben-steigerungen für die Kliniken so nicht zutreffen. Im Vergleich zu den Erwartungen der Kassen noch aus dem ersten Quartal 2012 liegen sie aktuell um 600 Millionen Euro deutlich niedriger. Zudem kann angesichts einer Inflationsrate von über 2 Prozent bei 3,3 Prozent Leistungszuwachs der Kliniken nicht von einem außergewöhnlichen Mengenzuwachs gesprochen werden."

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 05.12.2012