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30. Dezember 2011

DKG zur Kritik der Krankenkassen an Krankenhausoperationen


Doppeltes Spiel der Krankenkassen

Zur Kritik des GKV-Spitzenverbandes an den Operationen in den Krankenhäusern erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

„Es wundert schon sehr, dass die Krankenkassen vor Ort mit den Krankenhäusern die Leistungen vereinbaren und dann der Bundesverband der Kassen hingeht und alles in Frage stellt. Zudem werden die Vergütungen für die stationären Behandlungen jährlich zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Kranhausgesellschaft neu vereinbart. Sollte der Bundesverband der Kassen Erkenntnis haben, dass Fallpauschen zu hoch vergütet sind, dann hätten wir schon erwartet, dass er dies in den vom Gesetzgeber vorgesehenen Selbstverwaltungsprozess einbringt.

Der medizinische Behandlungsbedarf kann nur von den behandelnden Ärzten beurteilt werden. Patienten, die in den Kliniken operiert werden können, haben oft eine längere Leidensgeschichte und werden in der Regel über den niedergelassenen Arzt eingewiesen. Hier greift ein Mehraugenprinzip. Zudem besteht die Möglichkeit zur Einholung von Zweitmeinungen. Die pauschale Verdächtigung, die Krankenhäuser würden aus nichtmedizinischen Gründen Patienten operieren, ist diffamierend und dezidiert zurückzuweisen.“

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Krankenhausgesellschaft vom 30.05.2012