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20. Mai 2011

Ein Jahr Arztassistenz


Das Herzzentrum Leipzig zieht Bilanz

Vor einem Jahr etablierte das Herzzentrum Leipzig das Berufsbild der Arztassistenten. Nunmehr wurde Bilanz gezogen. Für den Patienten und dessen Angehörige stehen die Arztassistenten für den gesamten Klinikaufenthalt als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie fungieren als Bindeglied zwischen dem ärztlichen Team, den Pflegekräften und den Mitarbeitern der einzelnen Funktionsbereiche.

Als im Frühjahr 2010 die Positionen der Arztassistenten im Herzzentrum Leipzig ausgeschrieben wurden, bewarben sich in erster Linie interne Anwärter aus den verschiedensten medizinischen Bereichen; allesamt bereits seit vielen Jahren in der Klinik tätig. Heute besteht das Team aus 9 Mitarbeitern und soll bis zum Juni eine Aufstockung auf insgesamt 12 Personen erfahren. Kommissarisch geleitet werden die auf den Intermediate-Care- und Bettenstationen tätigen Arztassistenten von Frau Denise Wittmann, die zuvor 16 Jahre als Fachkrankenschwester auf der herzchirurgischen Intensivstation arbeitete. Durch ein spezielles auf das Haus zugeschnittenes Weiterbildungsprogramm wurden die Arztassistenten auf die vielfältigen Aufgaben vorbereitet.

Die Arztassistenten

  • fungieren als Ansprechpartner für die Patienten vor und nach der Operation,
  • dokumentieren medizinische Leistungen,
  • assistieren bei ärztlichen Interventionen,
  • begleiten die ärztlichen Visiten,
  • unterstützen bei der Beantragung und Vorbereitung der anschließenden Rehabilitation und
  • sind Ansprechpartner für zuweisende Ärzte, Krankenkassen, nachbehandelnde Einrichtungen.

„Die Resonanz der Patienten und der Angehörigen ist sehr positiv“ so Frau Wittmann. „Beispielsweise sind die Patienten gerade bei der ärztlichen Visite – wenn der Oberarzt die weitere Therapie diskutiert – sehr aufgeregt. Hier stellen wir eine wertvolle Stütze dar und sind gern behilflich: Bringen bereits aufgefallene Fragen ein oder erklären besprochene Sachverhalte auch ein zweites Mal.“

„Resümierend können wir nach einem Jahr Arztassistenz festhalten, dass wir den richtigen Weg zur Verbesserung des Patientenbetreuung am Herzzentrum Leipzig beschritten haben.“, so Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr, Ärztlicher Direktor des Herzzentrums Leipzig. „Mit allein vier Bettenstationen- und je zwei Intensiv- bzw. Intermediate-Care-Stationen gehört unsere Herzchirurgie zu den größten in Deutschland. Da bedarf es einer engen Abstimmung aller Akteure. Die Arztassistenten agieren dabei als wichtige Verbindung und ermöglichen es uns damit, die Versorgung der Patienten zu optimieren und den Aufenthalt für unsere Patienten angenehm zu gestalten.“

Quelle: Presseinformation des Herzzentrum Leipzig GmbH vom 19.05.2011