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17. Dezember 2010

ELBLANDKLINIKUM Riesa: Größte Modernisierungs- und Erweiterungsinvestition in der Geschichte der Klinik kann jetzt endlich beginnen


Sächsischer Landtag stimmt Haushaltsmitteln zu

Der Sächsische Landtag hat im Rahmen der heutigen Debatte um den sächsischen Doppelhaushalt 2011/2012 den von der Staatsregierung eingebrachten Sozial-Etat verabschiedet und damit auch den Weg freigemacht für die am Riesaer Schwerpunktkrankenhaus der ELBLANDKLINIKEN geplanten umfangreichen Erweiterungs- und Neubauten. Damit ist es amtlich: Der Freistaat Sachsen wird das Vorhaben, das insgesamt knapp 68 Mio. EUR kosten wird, mit 43,5 Mio. EUR unterstützen.

„Jetzt kann es endlich losgehen“ kommentierte Markus Funk, kaufmännischer Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN. „Wir stehen vor dem spannendsten Jahr in der langen Geschichte der Riesaer Klinik. Zusammen mit der politischen Spitze der Stadt Riesa und dem Landrat des Kreises Meißen haben wir die Staatsregierung überzeugen können, dass diese Investitionen unverzichtbar sind, wenn Riesa mit anderen Krankenhäusern auf Dauer mithalten will. Sobald der Neubau erst einmal fertig gestellt ist, wird Riesa im deutschlandweiten Vergleich der Kliniken auf einem der vorderen Plätze liegen.“

„Jede Klinik, die auf den allerneuesten Stand gebracht wird und die aktuellsten medizinischen Erkenntnisse in ihre Abläufe und Baulichkeiten aufnimmt, handelt im Sinne ihrer Patienten“, erklärte der medizinische Geschäftsführer Dr. med. Stefan Geiger. Der medizinische Fortschritt werde „in der dann runderneuerten Klinik für jedermann ablesbar sein.“ Er habe, so Geiger, „die Hoffnung, dass die Menschen in Riesa den Klinikneubau annehmen werden und stolz auf diesen medizinischen Leuchtturm in ihrer Stadt sein werden“.

Durch die vorgesehenen Investitionen am Klinikum Riesa werden viele Bereiche des Krankenhauses vergrößert, modernisiert oder durch Verlegung besser in den Klinik-Ablauf eingeordnet, besonders solche, die sich derzeit in den Alt- oder Containerbauten befinden. Zu den Bereichen gehören unter anderem die Notfallambulanz, die Intensivstation, die Frauenheilkunde, der Zentral-OP, die Radiologie (stationär/ ambulant), die HNO, das ambulante OP-Zentrum, die Patientenaufnahme, der Sozialdienst, die Kardiologie, die Verwaltung, das Labor, die Urologie und der OP Urologie, die Kinderintensivstation und die Physiotherapie.

Gleich zu Anfang des Jahres 2011 beginnen die ersten Arbeiten in Riesa. Der Bauplanung wird zunächst eine tiefgehende und ausgiebige Prozessanalyse vorausgehen. Mit den dafür notwendigen Spezialisten wird bereits verhandelt. Daraus abgeleitet werden dann Optimierungen der Abläufe und Strukturen der Arbeit in der Klinik. Sie sollen den künftigen Anforderungen entsprechen. Bereits begonnen hat die Suche nach Anregungen, neuen Ideen und Vorbildern in anderen neu errichteten Kliniken. Ein solcher Quervergleich ist unabdingbar. Erst jüngst wurde das neue Landeskrankenhaus im österreichischen Klagenfurt in Augenschein genommen, das in seiner Ablauf-Organisation als besonders fortschrittlich gilt.

Geschäftsführer Markus Funk: „Die neue Klinik muss baulich den Abläufen gerecht werden, die wir im Alltag später brauchen. Wir wollen keinen neuen Wein in alten Schläuchen, sondern in neuen. Deshalb werden die Anforderungen für die Ausschreibung der Architektenleistungen auch erst nach dem Sommer 2011 formuliert“.

Dr. Stefan Geiger, der medizinische Geschäftsführer der ELBLANDKLINIKEN-Gruppe und Karin Naumann, Betriebsratsvorsitzende der ELBLANDKLINIKEN Riesa-Großenhain gGmbH, waren heute im Sächsischen Landtag auf der Besuchertribüne des Parlaments zugegen, als der Sozial-Haushalt debattiert und verabschiedet wurde. „Das ist ein wichtiger und besonderer Tag für unseren Klinikstandort Riesa“, sagte Dr. Geiger, da möchten wir auch im Landtag Flagge zeigen“.

Für die ELBLANDKLINIKEN ist der Umbau und Neubau in Riesa nicht die einzige Klinik-Großbaustelle des nächsten Jahres. Am Standort Großenhain ist bereits der erste Teilabriss des alten Akutkrankenhauses erfolgt. Hier wird 2011 Schritt um Schritt die alte Klinik zurückgefahren, während parallel eine neue Reha- und Präventionsklinik für neurologische, kardiologische und orthopädische Krankheitsbilder entsteht. 18 Mio. EUR aus Eigenmitteln investieren die ELBLANDKLINIKEN in dieses neue Haus, das zusammen mit der Recura GmbH, einem privaten Klinik-Unternehmen, errichtet wird. Insgesamt werden in den nächsten Jahren an allen vier Standorten der ELBLANDKLINIKEN rund 100 Mio. EUR investiert.

Quelle: http://www.elblandkliniken.de/r-pressemitteilungen-a-2461.html vom 17.12.2010