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05. April 2013

Erfolgreiches Überwachungsaudit im "Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus"


Prüfungsinstitut OnkoZert bestätigt Status eines "Darmzentrums mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V."

Das „Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus“ erfüllt auch im sechsten Jahr seines Bestehens die strengen qualitativen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Nach erfolgreicher Verlängerung des Status als offizielles DKG-Darmkrebszentrum im Jahr 2012 um weitere drei Jahre wurde dem Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus in einer neuerlichen Zwischenprüfung zum wiederholten Male eine ganzheitliche und in allen Phasen der Erkrankung optimale und patientenorientierte Betreuung und Behandlung bescheinigt.

Das Überwachungsaudit erfolgte durch das Institut OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft. Einmal jährlich werden die organisatorischen und medizinischen Strukturen von auf Tumorerkrankungen spezialisierten Behandlungszentren durch erfahrene Gutachter im Detail überprüft. Das nächste Überwachungsaudit des Leipziger ist für Januar 2014 geplant.

Über das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus:

Die Behandlung im Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus erfolgt auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse durch ein interdisziplinär besetztes und gut aufeinander abgestimmtes Team. Dieses ist aus Spezialisten des Krankenhauses und von Arztpraxen zusammengesetzt. Dazu zählen Chirurgen, Gastroenterologen und Onkologen ebenso wie Ernährungsspezialisten und Strahlentherapeuten. Das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus verfügt über ein spezielles Know-how auf dem Gebiet endoskopischer Techniken, mit denen speziell frühe Krebsstadien ohne Operation entfernt werden können. Wenn möglich, werden notwendige chirurgische Eingriffe minimal-invasiv, d. h. per Schlüssellochverfahren von spezialisierten Viszeralchirurgen durchgeführt.

Neben der Akutbehandlung liegt das Augenmerk der Darmkrebszentren auch auf präventiven Maßnahmen. Ebenso werden die Betroffenen und Angehörige durch verschiedene Beratungsangebote in ihrer schwierigen Lebenssituation unterstützt. Eine weitere Säule im Behandlungskonzept ist die strukturierte Nachsorge zur Sicherung eines langfristigen Behandlungserfolges. Das Leipziger Darmzentrum am Park-Krankenhaus ist zudem nach den strengen Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Stichwort: Darmkrebs und Vorsorge

Nach Informationen der Felix-Burda-Stiftung sterben allein in Deutschland jedes Jahr rund 27.000 Menschen an den Folgen von Darmkrebs. Nahezu in jedem Fall könne diese Erkrankung durch regelmäßige Früherkennung verhindert oder geheilt werden, so die Stiftung weiter. Spätestens ab dem 55. Lebensjahr ist deshalb die Spiegelung des Darmes als Vorsorgemaßnahme zu empfehlen. Entsprechende Überweisungen an hierfür spezialisierte Fachärzte stellen die Hausärzte aus. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen vollständig übernommen. Auch wer sich gesund fühlt und keine Beschwerden verspürt, sollte die Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen, weil weder die Vorstufen noch der Tumor selbst Krankheitszeichen wie Schmerzen o. ä. verursachen. Wurden bei der Darmspiegelung keinerlei krankhafte Veränderungen der Darmschleimhaut festgestellt oder frühe Stadien wie Polypen abgetragen, haben Patienten eine große Gewissheit, für die nächsten zehn Jahre vor Darmkrebs geschützt zu sein.

Quelle: Presseinformation des Park-Krankenhaus Leipzig vom 04.04.2013