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02. Mai 2013

Erneut gute Noten für die Versorgung von Patienten mit Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs am Diakonissenkrankenhaus Dresden


Vom 25. bis 26. April 2013 kontrollierte ein Gutachter der Deutschen Krebsgesellschaft erneut die Qualität der Patientenversorgung im Darm- und Pankreaskrebszentrum des Diakonissenkrankenhauses.

„Bei der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen des Darmes und der Bauchspeicheldrüse werden die Anforderungen und Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft in sehr guter Qualität umgesetzt“, stellte Prüfer Dr. Stefan Schickel nach der Begutachtung der medizinischen und pflegerischen Abläufe fest. Das Zentrum hatte das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft im Jahr 2011 erhalten. „Die neue Palliativstation fällt sehr positiv auf als eine notwendige Ergänzung in der Patientenversorgung. Eine eigens auf Palliativmedizin spezialisierte Oberärztin ist dort mit ihrem Team aus qualifizierten Pflegefachkräften für die Versorgung der Patienten zuständig. Sehr überzeugend ist auch die fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Fachärzten und Kooperationspartnern wie Pathologen, Seelsorgern oder Sozialarbeitern“, hob der Gutachter hervor.

Dr. Jens-Uwe Erk, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, ist über das Ergebnis sehr erfreut und sieht darin eine Bestätigung für die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit: „Die Abstimmung unter den einzelnen Fachbereichen ist extrem wichtig für die individuell festgelegte Behandlung eines jeden Patienten“.

Im Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum bilden Experten aus Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie und Radiologie ein medizinisches Netzwerk und stimmen sich in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen ab. Zeitnah werden die Befunde der Patienten ausgewertet und Therapieempfehlungen ausgesprochen. Die dem Zentrum angeschlossenen Praxen und Dienste aus den Bereichen Psychoonkologie, Sozialdienst, Stoma-Therapie, Ernährungsberatung, Physiotherapie, Musiktherapie, Genetik, Schmerztherapie und Selbsthilfegruppen werden in die Therapieentscheidungen für die Vor- und Nachsorge eingebunden.

Quelle: Medieninformation des Diakonissenkrankenhaus Dresden vom 30.04.2013