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08. Oktober 2014

Eröffnung neuer MRT im Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden


Patienten profitieren ab 1. Oktober 2014 von einem umfassenden radiologischen Untersuchungsangebot. Die Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis präsentiert einen innovativen MRT in neuen, modernen Räumlichkeiten.

Das Krankenhaus St. Joseph-Stift und die Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis setzen einen weiteren Meilenstein in der Diagnostik und Versorgung stationärer und ambulanter Patienten. Fortan profitieren sie von einem leistungsstarken Magnetresonanztomographen (MRT). „Das neue Hochleistungsgerät stellt technologisch das Flaggschiff seiner Baureihe dar“,  so Dr. Marc Amler, Geschäftsführender Gesellschafter der Überörtlichen Radiologischen Gemeinschaftspraxis. „ Das Gerät deckt die gesamte Bandbreite der möglichen MRT-Bildgebung ab“. Auch Peter Pfeiffer, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Joseph-Stift, freut sich über den Zugewinn modernster Technik.  „Die Inbetriebnahme des MRT bedeutet für das St. Joseph-Stift einen entscheidenden Schritt nach vorn. Das Untersuchungsspektrum der bildgebenden Diagnostik im Krankenhaus wird damit auf ein hochmodernes Niveau gebracht“, so Pfeiffer. Auch für Patienten der 11 Arztpraxen am St. Joseph-Stift bedeutet der MRT zukünftig kurze Wege und eine verbesserte Versorgung.  Die radiologische Abteilung verfügt zusätzlich seit diesem Sommer über einen Spiral CT der neuesten Generation. Die digitale Vollfeldmammographie und die mittlerweile eingesetzte Röntgen Detektortechnik runden das Spektrum ab.
Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das in der medizinischen Diagnostik die Struktur und Funktion von Geweben und Organen sichtbar macht. So können Schnittbilder des menschlichen Körpers darstellen, ob beispielsweise Organe krankhafte Veränderungen aufweisen. Im Gerät selbst werden keine Röntgenstrahlen freigesetzt.

MRT verbessert Diagnostik für Tumorpatienten

Mit dem Brust- und Darmkrebszentrum ist das St. Joseph-Stift auf die Behandlung von Tumorerkrankungen spezialisiert. Die MRT-Untersuchung zur differenzierten Abklärung von Befunden ist besonders bei der leitliniengerechten Behandlung von Tumorerkrankungen erforderlich. Außerdem steigt die Zahl der Indikationen, die diese Untersuchung notwendig machen stetig. Patienten profitieren nun umso mehr von der modernen bildgebenden Diagnostik in renovierten Räumen. Bisher notwendige Patiententransporte zur Untersuchung außer Haus entfallen künftig. Zum Einsatz kommen wird die MRT im St. Joseph-Stift vor allem zur verbesserten Diagnostik von abklärungsbedürftigen Befunden bei Tumorerkrankungen, bei Leber- und Bauchspeicheldrüsenveränderungen, bei Gefäßverengungen und Verschlüssen der Arterien, bei Bandscheiben- und Gelenkerkrankungen und zur Erkennung von vergrößerten Lymphknoten.

Der neue Kernspintomograph verfügt über eine breitere Tunnelöffnung als übliche MRT. Mit der neuen Technik können zukünftig auch adipöse Patienten problemlos untersucht werden. Auch für Patienten mit Platzangst stellt das Gerät einen erheblichen Zugewinn an Komfort dar und wird leichter toleriert. Um das radiologische Präzisionsgerät ins Gebäude zu heben, war ein 100-Tonnen Kran notwendig. Im Zuge der Etablierung eines MRT wurde bereits im April ein neuer Computertomograph  im St. Joseph-Stift in Betrieb genommen.

Quelle: Pressemitteilung des Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden GmbH vom 08.10.2014