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06. März 2015

Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste nimmt Prof. Gabriele Schackert auf


Institution würdigt Direktorin der Neurochirurgie des Uniklinikums / Inauguration anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen am Samstag in Salzburg

In Anwesenheit der Präsidenten aus Österreich, Mazedonien und Serbien wird Prof. Gabriele Schackert, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Die Inauguration findet im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Akademie am Sonnabend (7. März 2015) in der Großen Universitätsaula in Salzburg statt. Prof. Schackert wird aufgrund ihrer hervorragenden Arbeit als Ärztin und Wissenschaftlerin in die internationale Institution aufgenommen. Im Sommer folgt für die Klinikdirektorin als nächstes wichtiges Ereignis die offizielle Übernahme der Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Die Dresdner Neurochirurgin ist damit die erste Frau, die in der 143-jährigen Geschichte dieser Fachgesellschaft in das Präsidentenamt gewählt wurde.

Unter anderem als Spezialistin von Tumoren der Schädelbasis und des Gehirns genießt die Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Dresdner Uniklinikums einen hervorragenden Ruf, der weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. Jüngster Beleg dafür ist die Ehrung durch die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste. Damit setzt sich die Anerkennung der Neurochirurgin durch die Fachwelt fort: So wurde Prof. Schackert für den Zeitraum 2012 bis 2014 zur ersten Präsidentin in der Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie gewählt. Im Sommer dieses Jahres übernimmt sie dann das Amt als Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

Trotz dieser Ehrenämter und ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin ist Prof. Schackert mit größtem Einsatz für Ihre Patientin da: fast täglich steht die Neurochirurgin selbst im OP-Saal, um Menschen – Kinder ebenso wie Erwachsene – zu operieren, die an komplexen Tumorerkrankungen im Bereich der Schädelbasis oder des Hirns leiden. Während ihrer Karriere, die mit dem Medizinstudium in Heidelberg begann und sie über das Uniklinikum Erlangen und das M.D. Anderson Hospital im us-amerikanischen Houston/Texas schließlich 1993 nach Dresden führte, behielt Prof. Schackert immer Anschluss an medizinische Innovationen, die sie nicht selten mitprägt. So liegt ihr zum Beispiel die intraoperative Bildgebung sehr am Herzen: Weltweit zum ersten Mal gelang es der Klinik für Neurochirurgie des Dresdner Uniklinikums, dank dieses neu entwickelten Verfahrens die Hirnfunktionen von Patienten während einer Operation bildlich darzustellen. Diese Form der intraoperativen Bildgebung wird nun im Rahmen einer Studie in Deutschland sowie den USA wissenschaftlich überprüft.

Nicht nur bei diesem Verfahren erreicht das von Prof. Schackert geleitete Klinikteam überdurchschnittlich gute Behandlungsergebnisse. Auch in der Schädelbasischirurgie verfügt die Klinik über eine hohe Expertise, weshalb sich Patienten aus dem In- und Ausland den Dresdner Neurochirurgen anvertrauen. Als Mentorin betreut die Klinikdirektorin viele junge Neurochirurgen, die neben ihrer ärztlichen Tätigkeit an Maßstab setzenden Forschungsvorhaben mitwirken und sich im Rahmen dieser Projekte an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden habilitieren konnten.

 Quelle: Presseinformation des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden vom 06.03.2015