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13. September 2012

Focus-Ärzteliste führt den weltbekannten Herzchirurgen sowie weitere Spezialisten des Herzzentrums Leipzig


Erneut konnte das Herzzentrum Leipzig bestätigen, dass hier weltweit anerkannte Spitzenmedizin erbracht wird.

In der aktuellen Ausgabe veröffentlichte die Redaktion des Nachrichtenmagazins FOCUS in diesen Tagen die Ärzteliste der Top-Medizinern in Deutschland. Wie bereits in den vorherigen Ausgaben wurden vier Ärzte des Herzzentrums Leipzig in das Verzeichnis aufgenommen. In ihren jeweiligen Fachgebieten zählen die Klinikdirektoren bzw. leitenden Ärzte, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr, Prof. Dr. Gerhard Schuler, Prof. Dr. Gerhard Hindricks und Prof. MUDr. Martin Kostelka zu den besten Medizinern.

Prof. Dr. F.-W. Mohr ist Ärztlicher Direktor des Herzzentrums Leipzig und leitet seit Eröffnung des Hauses im September 1994 die Klinik für Herzchirurgie. Das von ihm gebotene Leistungsspektrum umfasst die ganzheitliche moderne Herzchirurgie. Zu seinem Spezialgebiet zählen u.a. die minimal-invasive Mitralklappenchirurgie sowie die Aortenchirurgie. Den heute weitverbreiteten Einsatz der minimal-invasiven Operationstechnik (Schlüsselloch) in der Herzchirurgie hat er maßgeblich mitgeprägt. Patienten aus der gesamten Welt kommen zu ihm, um sich hier in Leipzig operieren zu lassen. In der Klinik für Herzchirurgie werden jährlich bis zu 7.000 Eingriffe durchgeführt; sie zählt damit zu den größten Herzzentren Europas.

Als Direktor der Klinik für Kardiologie liegen die Tätigkeitsschwerpunkte von Prof. Dr. G. Schuler in der Behandlung der koronaren Herzerkrankungen, der Herzklappenfehler, der Herzmuskelerkrankungen, der peripheren Gefäßerkrankungen und im Bereich der internistischen und kardiologischen Intensivmedizin. Seine Klinik genießt weltweit Anerkennung bei der Behandlung von Aortenklappenerkrankungen mittels neuer perkutaner Implantationsverfahren. Eine breitgefächerte Palette an Spezialambulanzen (Chest Pain Unit, Herzinsuffizienz, Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern, Psychokardiologie, Pulmonale Hypertonie etc.) rund das kardiologische Angebot ab.

National und international steht der Name Prof. Dr. G. Hindricks in direkter Verbindung mit dem Fachgebiet der Rhythmologie. Unter seiner Leitung werden hier mehr als 2.000 Katheterablationen und über 350 elektrophysiologischen Untersuchungen pro Jahr durchgeführt. Zudem erfolgt die Implantation von jährlich etwa 1,500 Herzschrittmacher und Defibrillatoren. Damit gehört die Abteilung zu den leistungsfähigen und größten Zentren zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen in Europa. Bereits seit 1998 setzt sich das Team der Rhythmologie neben der Behandlung lebensbedrohender Erkrankungen vor allem für die Rückgewinnung und Steigerung von Lebensqualität der Patientinnen und Patienten ein.

Prof. MUDr. M. Kostelka ist Kinderherzchirurg und genießt auf diesem Gebiet weltweit einen hervorragenden Ruf. Seit 1998 leitet er die Kinderherzchirurgie der Klinik für Herzchirurgie im Herzzentrum Leipzig. Zu seinem Spezialgebiet zählt vor allem die chirurgische Korrektur und Palliation der angeborenen Herzfehler. Operativ versorgt und ganzheitlich betreut werden in überdurchschnittlichem Maße auch Patienten im Säuglings und Kindesalter mit angeborenen, sehr selten vorkommenden und äußerst komplexen Herzfehlbildungen.

Geordnet nach Fachgebieten ermöglicht die FOCUS-Ärzteliste dem Leser in bewährter Weise eine Übersicht zu den Top-Kliniken. Grundlage für die jetzt vorliegende Darstellung bildete eine unabhängige Datenerhebung. U.a. gingen in die Bewertung große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern ein.

Die Geschäftsführung des zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Herzzentrum Leipzig gratulierte den Ärzten zu dieser besonderen Anerkennung ihrer ärztlichen sowie wissenschaftlichen Leistungen und dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement zum Wohle der Patienten.

Quelle: Presseinformation des Herzzentrum Leipzig GmbH Universitätsklinik vom 12.09.2012