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01. Juni 2011

Freiberg: Erste Studenten im Akademischen Lehrkrankenhaus


Im April haben die ersten beiden Medizinstudenten der TU Dresden ihr Praktikum am Kreiskrankenhaus Freiberg begonnen.

Dirk Aurich ist in Chemnitz zu Hause und hat bereits wie seine Kommilitonin Anja Meinel in Dresden fünf Jahre Medizin studiert. Beide befinden sich jetzt im praktischen Jahr, mit dem das Studium beendet wird. „Ich bin jetzt in der Chirurgischen Klinik eingesetzt, werde in der Notaufnahme mitarbeiten, den Stationsbetrieb kennen lernen und bei Operationen assistieren“, berichtet der junge Mann. Er hat sich besonders über den herzlichen Empfang am Krankenhaus gefreut. In dieser Woche begannen die ersten beiden Studenten ihre praktische Ausbildung im Kreiskrankenhaus Freiberg, dem neu ernannten Akademischen Lehrkrankenhaus der TU Dresden.

Anja Meinel ist Freibergerin, kennt das Krankenhaus bereits von anderen Praktika und arbeitet jetzt im Bereich der Klinik für Innere Medizin. Zu dem Praktikum gehören auch Lehrvisiten, Anleitungen zur Gesprächsführung mit den Patienten und beispielsweise Reanimationsübungen. „Schön, dass ich das Praktikum in Freiberg machen kann und vielleicht habe ich eine Chance, später hier arbeiten zu dürfen“, hofft die angehende Ärztin.

Das Kreiskrankenhaus Freiberg hatte im vergangenen Jahr als erstes Krankenhaus im Landkreis Mittelsachsen, vom Rektor der TU Dresden den Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus an der Technischen Universität Dresden“ verliehen bekommen. Inzwischen konnte auch die ebenfalls im Besitz des Landkreises befindliche Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH dieses Prädikat erhalten.

In Freiberg hat sich besonders der Leitenden Chefarzt Christoph Uhrlau für das Prädikat als Akademisches Lehrkrankenhaus eingesetzt. „Wir haben dadurch die Möglichkeit, unser Wissen und die Voraussetzungen dieses modernen Krankenhauses für die Ausbildung des Nachwuchses einzusetzen und lernen dadurch auch hoch motivierte junge Ärzte kennen, die sich vielleicht einmal entscheiden, hier zu arbeiten“, sieht Uhrlau als Vorteil.

Quelle: http://www.kkh-freiberg.com/krankenhaus/aktuelles/pressemitteilungen/ vom 01.06.2011