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15. April 2013

Gemeinsames Landesgremium im Freistaat Sachsen


Das "Gemeinsame Landesgremium im Freistaat Sachsen" hat sich unter Vorsitz von Gesundheitsministerin Christine Clauß konstituiert.

Das Versorgungsstrukturgesetz eröffnet den Ländern die Möglichkeit, ein Gemeinsames Landesgremium unter Beteiligung der Krankenkassen in Sachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, der Sächsische Krankenhausgesellschaft und weiterer Beteiligter zu errichten. Zielesetzung ist die Verbesserung der landesweiten ärztlichen Versorgung an der Schnittstelle zwischen ambulanten und stationären Sektor. Das Gemeinsame Landesgremium kann hierzu unverbindliche Empfehlungen abgeben.

Wesentliche Aufgabe des Gremiums ist die Entwicklung von Strategien für eine Optimierung der medizinischen Versorgung an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

"Die Bedeutung der Verzahnung von ambulantem und stationärem Sektor in der ärztlichen Versorgung nimmt tendenziell zu. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an ärztlicher Versorgung ist es notwendig, Konzepte zu regionalen sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen – vor allem in strukturschwachen Regionen – zu entwickeln, um eine adäquate Versorgung der Versicherten unter Nutzung aller vorhanden Ressourcen zu sichern," so Christine Clauß.

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vom 12.04.2013