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03. November 2014

Geschäftsführer des Klinikum Chemnitz in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser gewählt


Kommunale Häuser entwickeln Strategien zur übergreifenden Zusammenarbeit

Auf der jüngsten Tagung der Geschäftsführer von 21 großen kommunalen Krankenhäusern, die in der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser (akg) versammelt sind, wurde Dipl.-Oec. Dirk Balster als viertes Mitglied in den Vorstand der akg gewählt. „Wir dürfen diese Wahl auch als Referenz an die Leistungsfähigkeit unseres Krankenhauses verstehen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer des Chemnitzer Klinikums, der inhaltlich für den zunehmend an Bedeutung gewinnenden Arbeitskreis Qualitätsmanagement die Patenschaft übernehmen wird. Die Geschäftsführer der akg trafen sich im Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam zu einem zweitägigen Strategieaustausch:

Die aktive Teilnahme des Klinikums im Vorstand der akg resultiert aus der Strategie des Klinikums die überregionale Vernetzung mit Häusern in öffentlicher Trägerschaft und der gleichen Größenordnung voranzutreiben. Beispielhaft dafür steht die vor wenigen Tagen begründete Kooperation mit dem Labor Berlin, der gemeinsamen Diagnostiktochter der Großklinika Charité und Vivantes Berlin, mit der Klinikumstochter Zentrum für Diagnostik, die künftig als Labor Chemnitz am Markt auftreten wird.

Kommunale Großkrankenhäuser sind die tragende Säule der medizinischen Versorgung in Deutschland. In den Krankenhäusern werden gegenwärtig rund 10 % aller stationären Leistungen erbracht. Sie sind für die medizinische Versorgung unersetzlich. Gemeinsam können unkonventionelle Lösungsmodelle für aktuelle Problemlagen und neue, gemeinsame Aufgabenfelder erstellt werden, gerade weil die akg-Mitglieder durch ihre regionale Verteilung in Deutschland in der Regel keine direkte Wettbewerbssituation austragen.

„Wir bieten ein umfassendes Leistungsspektrum in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen. Rund um die Uhr hält das Klinikum die medizinische Versorgung für die Bevölkerung in der Fläche vor, unsere Notfallversorgung ist personell und technisch ein Best-practice-Beispiel“, so Balster. Hochproblematisch bleibe in diesem Zusammenhang die für die Maximalversorger ungenügende Refinanzierung bestimmter Leistungsbereiche.

Der Vorstand der akg setzt sich zusammen aus dem Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Kaufm. Helmut Schüttig (Klinikum Braunschweig), dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Alfred Estelmann (Klinikum Nürnberg), Dr. Matthias Bracht (Mühlenkreiskliniken Minden) und Dirk Balster. Die akg ist ein Interessenverbund von 21 kommunalen Großkrankenhäusern und Krankenhausverbünden aus dem gesamten Bundesgebiet. Seit über 25 Jahren tauschen sich die Mitgliedshäuser der akg intensiv zu Leistungs-, Qualitäts-, Personal- und Finanzdaten sowie Strategien aus.

Quelle: Pressemitteilung des Klinikum Chemnitz gGmbH vom 03.11.2014