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09. April 2013

Gold für Hygiene im Klinikum Görlitz


Im Kampf gegen Krankenhauskeime setzt das Klinikum auf eine ausgefeilte Händehygiene. Dafür erhält es jetzt als eines von bundesweit nur 22 Krankenhäusern eine Auszeichnung.

Das Städtische Klinikum Görlitz hat bei der deutschlandweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ das Gold-Zertifikat erreicht. „Wir freuen uns wirklich sehr über diese Auszeichnung, denn es steckt viel Engagement in diesem wichtigen Projekt“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Erst 22 Kliniken haben bundesweit diese Stufe erreicht, in Sachsen sind es mit dem Görlitzer Klinikum sogar nur drei Krankenhäuser.

Gold bedeutet, dass die Ärzte und Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag in nachweislich sehr hohem Maße sorgfältig ihre Hände desinfizieren. Das ist entscheidend im Kampf gegen Krankenhauskeime. „Fast 80% aller Krankenhausinfektionen werden über unsere Hände übertragen. Ihnen kommt damit eine große Bedeutung bei der Verursachung dieser Infektionen zu“, sagt Cornelia Seidel, leitende Hygienefachkraft im Görlitzer Klinikum. Um die Kategorie Gold zu erreichen, wurde – neben vielen Schulungen und anderen Maßnahmen – ohne vorherige Ankündigung überprüft, ob die Mitarbeiter die Vorgaben der Händedesinfektion auch einhalten.

„Krankenhausinfektionen können nie ganz ausgeschlossen werden. Aber jeder kann aktiv etwas tun, um das Risiko zu minimieren und somit unsere Patienten und uns selbst zu schützen. Unsere Hygienemaßnahmen sind ein wichtiger Beitrag dazu“, betont der Medizinische Direktor, Dr. Eric Hempel.

Deshalb werden diese Maßnahmen nach „Gold“ nicht nur fortgesetzt, sondern weiter verstärkt. „Wir werden weiterhin dran bleiben, denn es geht für alle immer noch ein bisschen sicherer“ – davon ist Cornelia Seidel überzeugt. Nicht nur die Mitarbeiter sind dabei gefordert, auch Patienten, Angehörige und Besucher können sich engagieren.

Mehr Informationen zur Kampagne: www.aktion-sauberehaende.de

Quelle: Presseinformation des Städtischen Klinikum Görlitz vom 08.04.2013