Nachrichten

 
17. Juni 2014

Gründung des Vereins Onkologisches Netzwerk Mittelsachsen-Erzgebirge e. V.


Vertreter und Ärzte regionaler Krankenhäuser sowie ambulante Krebsspezialisten haben mit Gründung eines Netzwerkes eine neue Ära der interdisziplinären Betreuung und Behandlung von an Krebs erkrankten Patienten in der Region Mittelsachsen-Erzgebirge eingeleitet.

Der Startschuss zu dieser Zusammenarbeit war ein gemeinsames Onkologie-Symposium der Kliniken Erlabrunn gGmbH und des Onkologischen Centrums Chemnitz (OCC) des Klinikums Chemnitz im Herbst 2013. Ein gewichtiges Ziel des Netzwerks ist es, an Krebs erkrankten Patienten künftig eine qualitativ noch bessere Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anbieten zu können. Für Betroffene ist insbesondere eine wohnortnahe sowie rasche, unkomplizierte Behandlung bedeutsam, damit diese sich allein auf die Bekämpfung ihrer Krankheit konzentrieren können. An diesem Punkt setzt das Onkologische Netzwerk Mittelsachsen-Erzgebirge e. V. mit der Entwicklung eines flächendeckenden Versorgungskonzepts an. Durch eine intensive Vernetzung und Kommunikation der Netzwerkmitglieder entstehen Synergieeffekte die für die betroffenen Patienten und ihre Angehörigen spürbar werden. Es entstehen so wichtige Orientierungshilfen. Die Entwicklung einheitlicher Behandlungspfade auf hohem wissenschaftlichen Niveau sowie gemeinsame Tumorkonferenzen führen zu einer neuen Qualität der Krebsbehandlung in der gesamten Region.

„Wir wollen nicht nur die bestmögliche Therapie für unsere Patienten vor Ort ermöglichen, sondern auch die schnelle und unkomplizierte Kommunikation zwischen allen an der Behandlung Beteiligten in der gesamten Region fördern“, sagt Dr. Sven Seifert, Chefarzt der Klinik für Thorax-, Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie des Klinikums Chemnitz und Vorsitzender des Vorstandes des neu gegründeten Netzwerkes. „Wir sind froh darüber, dass es uns gelungen ist, in diesem Netzwerk die Mehrzahl aller Krebsspezialisten der Region zu vereinen“, führt sein Stellvertreter Dr. med. Hanjo Belz, Oberarzt an der Klinik für Urologie der Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz gGmbH aus. Dr. Manuela Trillitzsch von den Kliniken  Erlabrunn gGmbH stellt als Vorstandsmitglied heraus, dass gerade dieses Netzwerk auch die Aufgabe haben wird, politisch und gegenüber den Kostenträgern die Interessen der Krebspatienten und Behandler zu artikulieren. „Um dies zu ermöglichen, arbeiten wir an der Internetpräsenz www.onkome.de, auf der die Angebote der Region übersichtlich für alle Interessierten aufgezeigt werden“, ergänzt Dipl.-Med. Luise Müller, ebenfalls Vorstandmitglied. 

Quelle: Pressemitteilung des Onkologisches Netzwerk Mittelsachsen-Erzgebirge e.V.  vom 17.06.2014