Nachrichten

 

Weiterempfehlen














29. Dezember 2010

Grundstein für Erweiterungsbau in Annaberg gelegt


Die Grundsteinlegung am 8. Oktober 2010 war der Startschuss für ein zukunftweisendes Projekt am Erzgebirgsklinikum Annaberg (EKA).

Ein Erweiterungsbau mit drei Pflegeebenen wird entstehen. Er kommt den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, für Innere Medizin sowie für Chirurgie zugute.

Der Erweiterungsbau ist notwendig, da die vorhandenen Kapazitäten mit der Entwicklung der Patientenzahlen nicht mehr mithalten können. 1997 ging das EKA mit einem Neubau in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt wurden jährlich 10.800 Patienten stationär behandelt. Der Ausbau des Leistungsspektrums sowie modernste Diagnose- und Therapieverfahren führten bis 2009 zu einem Anstieg der Patientenzahlen auf 15.400 im stationären und 24.000 im ambulanten Bereich.

Aus der vorliegenden Zielplanung bis 2020 geht zudem ein zukünftiger Mehrbedarf von 58 Betten hervor. Daher beschlossen der Aufsichtsrat des EKA und die Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH mit Unterstützung des Erzgebirgskreises als Gesellschafter den Erweiterungsbau. Das Gesamtinvestitionsvolumen umfasst 8,4 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis 216.000 Euro aus Eigenmitteln und 864.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Weitere 7,4 Millionen Euro bringt das EKA auf.

Mit der Inbetriebnahme Anfang 2012 wird die Mitaufnahme von Eltern in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin möglich sein. In der Klinik für Innere Medizin verbessern sich die onkologischen Behandlungsabläufe. Zudem entstehen Voraussetzungen, dass in der Klinik für Chirurgie neben der Sicherung der operativen Intensivversorgung mittels einer Intermediate care-Einheit die postoperative Betreuung weiter verbessert werden
kann. Nach Eröffnung des MVZ Kinderheilkunde, das ab November 2011 in den vorhandenen Räumlichkeiten untergebracht ist, folgt die Errichtung einer neuen Ambulanzeinheit bis 2012.

Quelle: http://www.krankenhaus-holding-erz.de/images/pdf/ausgabe410.pdf vom 29.12.2010