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10. Mai 2012

Gute Noten bei der Qualitätsprüfung im Darmkrebszentrum am Diakonissenkrankenhaus Dresden


Das Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dresden hat bei der ersten jährlichen Überprüfung der Qualitätsstandards sehr gute Ergebnisse erzielt.

Bei der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmes und der Bauchspeicheldrüse werden die Anforderungen und Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft in sehr guter Qualität umgesetzt, wie der Prüfer Dr. Stefan Schickel nach einer fast zweitägigen Begutachtung der medizinischen und pflegerischen Abläufe im Zentrum feststellte. Er gratulierte zu den erbrachten Leistungen und Angeboten. „Besonders positiv fällt der mit Bedacht geplante Personaleinsatz im Zentrum auf, der dafür sorgt, dass die Patienten sich rundum wohl fühlen können“, betonte der Gutachter. „Wir freuen uns, dass wir die Qualitätsstandards bestätigen konnten und sehen es in diesem Zusammenhang als sehr positiv an, dass wir in naher Zukunft mit dem Aufbau einer Palliativstation unsere Patientenversorgung weiterentwickeln können “, sagte der Leiter des Zentrums, Chefarzt Dr. Thorsten Jacobi.

Im Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum bilden Experten aus Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie und Radiologie ein medizinisches Netzwerk und stimmen sich in wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen ab. Zeitnah werden die Befunde der Patienten ausgewertet und Therapieempfehlungen ausgesprochen. Die dem Zentrum angeschlossenen Praxen und Dienste aus den Bereichen Psychoonkologie, Sozialdienst, Stoma-Therapie, Ernährungsberatung, Physiotherapie, Musiktherapie, Genetik, Schmerztherapie und Selbsthilfegruppen werden in die Therapieentscheidungen eingebunden, denn sie spielen in der Vor- und Nachsorge eine entscheidende Rolle.

Quelle: Pressemitteilung der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden e. V. vom 08.05.2012