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17. Januar 2011

HELIOS Kliniken Leipziger Land jetzt regionales Traumazentrum - Wichtiger Teil des Traumanetzwerks Westsachsen


Die HELIOS Kliniken Leipziger Land versorgen Schwerverletzte in erstklassiger Qualität. Das bescheinigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. dem Klinikum offiziell mit einer besonderen Bewertung. Das Krankenhaus trägt jetzt als eine von wenigen Kliniken in Westsachsen den Titel »Regionales Traumazentrum«. Neben der Versorgung Schwerverletzter wird dem Klinikum zudem eine ausgezeichnete Vernetzung zu Rettungsdiensten und anderen Krankenhäusern bestätigt.

Schnelle Versorgung überlebenswichtig

Schnelle Versorgung auch mehrfach verletzter Personen mit kurzen Wegen rund um die Uhr, das ganze Jahr – das ist in kurzen Worten Ziel und Aufgabe eines »Regionalen Traumazentrums«. Denn die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein, es muss eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft und hohe Versorgungskompetenz des Krankenhauses vor Ort geben.  Kurz: Um regionales Traumazentrum zu werden, muss ein hoher Standard der Polytraumaversorgung mit den entsprechenden Anforderungen an personelle und gerätetechnische Ressourcen erfüllt werden.

Harte Prüfbedingungen bei der Zertifizierung

Voraussetzungen, die die HELIOS Kliniken Leipziger Land durchwegs erfüllen. Behandlungsabläufe und das Vorhandensein von Personal und Geräten sind überprüft worden und positiv mit der Einstufung als regionales Traumazentrum bewertet worden. „Diese Einstufung war unser Ziel, da wir zwischen Chemnitz und Leipzig somit das einzige Krankenhaus sind, das diese hohen Anforderungen erfüllt und die Verpflichtung übernommen hat, aus anderen Krankenhäusern Patienten bei Problemen zu übernehmen“, so Dr. med. Walther Knarse, Chefarzt der Klinik für Orthopädische Chirurgie, Unfall- und Handchirurgie.

Das Traumanetzwerk Westsachsen: Schnelle, hoch spezialisierte Versorgung

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wurde die Initiative Traumanetzwerk ins Leben gerufen. Ziel ist es, flächendeckend eine gute und zeitgerechte Versorgung von Schwerstverletzten durchzuführen. Im Traumanetzwerk Westsachsen sind Kliniken aller Versorgungsstufen vertreten, außerdem sind Ärzte, Rettungsleitstellen und Rettungsdienste eingebunden. Von jedem einzelnen Krankenhaus ist bekannt, über welches medizinische Know-how es verfügt, welche technischen Einrichtungen vorhanden sind und welche Spezialisierungen abrufbar sind. „Das macht es im Notfall sehr schnell möglich zu entscheiden, wo der Patient optimal behandelt werden kann. So erspart man den Rettungskräften unnötige Rückfragen, dem Verletzten unnötige Transporte und hält für die Verletzten dennoch mit sehr hoher Sicherheit die bestmögliche Versorgung vor“, sagt Dr. Knarse.

Quelle: Presseinformation der HELIOS Kliniken Leipziger Land vom 17.01.2011