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28. September 2011

Klinikum Oberlausitzer Bergland bekommt Kernspintomograph (MRT)


Im November wird der neue Kernspintomograph (MRT) im Klinikum Oberlausitzer Bergland am Standort Zittau eingeweiht und damit in den Dienst der Patienten(innen) gestellt. Ein Kernspintomograph bedeutet für das Klinikum ein Zugewinn an diagnostischen Möglichkeiten.

Am 28. September 2011 erfolgte die Einbringung des MRT  in den Untersuchungsraum, mittels Schwerlastkran durch die Außenwand des Hauses 3 aus Richtung Weinau-Allee. Der Magnet hat ein Gewicht von über 5 Tonnen.

Nachdem im Juli der Auftrag zur Beschaffung des MRT erteilt wurde, sind die dafür erfor- derlichen Baumaßnahmen zügig eingeleitet worden. Dazu gehörten die Herrichtung eines Untersuchungsraumes, des Bedienbereiches, des Befundungsraumes, eines Technik- raumes und verschiedener Umkleide- und Lagerräume. Zum Umbauaufwand gehörten auch die statischen Veränderungen an der Decke des MRT-Raumes, die Montage der Hoch- frequenz-Kabine mit einer Gesamtlast von 5,5 Tonnen sowie der Einbau einer Stahl- konstruktion zur Abschirmung des Magnetfeldes des MRT-Gerätes. Diese Stahlkonstruktion hat ein Gewicht von rund 1,5 Tonnen. Die Spezifität des Kernspintomographen zeichnet sich durch den erhöhten Komfort für die Patienten aus. Die Lärmbelastung ist bei diesem Gerät gegenüber anderen Herstellern deutlich niedriger, was einen besonderen Vorteil für die Untersuchung von Kindern darstellt. Weiterhin ist die Tunnelöffnung gegenüber dem bisher üblichen Standard 10 cm weiter.

Mit der Kernspintomographie werden mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Gewebe und innere Organe dargestellt. Damit sind sehr genaue und differenzierte Darstellungen der Körpergewebe möglich. Besondere Bedeutung hat der MRT auch für die Schlaganfall- und Gefäßdiagnostik, allerdings nicht im Akutfall. Im Gegensatz zur konventionellen Röntgen- diagnostik oder Computertomographie (CT) werden bei der Kernspintomographie keine Röntgenstrahlen verwendet sondern Signale durch Hochfrequenz-Anregung (magnetische Resonanz) aus dem Körper gewonnen, der sich in einem starken Magnetfeld befindet. Darauf aufbauend gelingen mit der neuen MRT-Installation u.a. exzellente Gefäßdarstellungen in 3D-Technik. „Allerdings sind die Untersuchungszeiten im MRT gegenüber dem CT erheblich länger. Der Patient muss dabei längere Zeit ruhig in der Röhre liegen bleiben. Strukturen wie zum Beispiel Knochen oder die Lunge können dagegen nicht so gut mit der MRT dargestellt werden.“ So der 1. Oberarzt des Institutes für Radiologische Diagnostik.

Für unsere Patienten bedeutet die Anschaffung des MRT vor allem eine Erhöhung der diagnostischen Möglichkeiten am Klinikum Oberlausitzer Bergland.

Quelle: Information des Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH vom 28.09.2011