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02. Januar 2014

Klinikum St. Georg erhält Zulassung für Schwerstverletzungsartenverfahren


Mit dem 1. Januar 2014 wird das Klinikum St. Georg mit seinem Traumazentrum für die gesetzlichen Unfallversicherungsträger am neu geschaffenen "Schwerstverletzungsartenverfahren" beteiligt.

Dieses Verfahren dient der Qualitätssicherung in der Versorgung von besonders schwer Arbeitsunfallverletzten und ist von den Berufsgenossenschaften auf ausgewählte Unfallkliniken der Maximalversorgung mit besonders hochwertiger Infrastruktur beschränkt. In Sachsen besitzen nur drei weitere Einrichtungen diesen Status.

Verantwortlich auf Seiten des Klinikums ist der Leitende Chefarzt und Leiter des Traumazentrums Professor Dr. Ralf H. Gahr: „Unser Ziel ist es, jedem Schwerverletzten rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen. Mit der Beteiligung unterziehen wir uns auch einer permanenten strengen Qualitätskontrolle.“

Das Traumazentrum des Klinikums St. Georg wurde bereits 1997 gegründet und war zu diesem Zeitpunkt das erste prozessorientierte interdisziplinäre Unfallzentrum an einem kommunalen Großkrankenhaus. Im Traumazentrum arbeiten unter einem organisatorischen Dach Unfall- und Wiederherstellungschirurgen, Plastische und Handchirurgen, Neurochirurgen, Orthopäden und Kinderchirurgen. Das Traumazentrum verfügt als weitere Alleinstellungsmerkmale in Sachsen über ein Schwerstbrandverletztenzentrum sowie ein Zentrum für Spezialisierte Septische Chirurgie zur Behandlung von Infektionen nach Unfällen und Gelenkersatzoperationen. Mit Beginn des neuen Jahres unterstützt der erst kürzlich im Magazin FOCUS-GESUNDHEIT als Top-Mediziner bewertete Prof. Dr. Werner Hein als Konsiliararzt das Team der Orthopädie.

Quelle: Pressemitteilung des Klinikum St. Georg gGmbH vom 02.01.2014