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10. Januar 2014

Krankenhausplan 2014/15 - Positiv für die Malteser


Entgegen des Trends können die Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH eine positive Bilanz im Krankenhausplan 2014/15 verzeichnen. Trotz des sachsenweiten Bettenabbaus in den Krankenhäusern gibt es in den Malteser Krankenhäusern keine Verringerung der Bettenzahl.

Der erfreulichen Situation  in den Malteser Krankenhäusern im Zusammenhang mit dem sächsischen Krankenhausplans 2014/15 geht die positive Leistungsentwicklung der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH in den letzten Jahre voraus, so die Direktoren der beiden Häuser. Das Malteser Krankenhaus St. Carolus erhält eine Planbettenaufstockung von 10 zusätzlichen Betten, während im St. Johannes eine Palliativstation mit sechs Betten entstehen wird.  Die zusätzlichen Betten für das St. Carolus werden Haus intern verteilt. Sie sind keiner Fachabteilungen zugeordnet. Das Malteser Krankenhaus hat aufgrund seiner Größe viele Möglichkeiten.

Die Direktoren der Krankenhäuser sehen in der aktuellen Entwicklung eine Bestätigung, dass die langfristig angelegten Investitionen und Umstrukturierungen in den Krankenhäusern jetzt Früchte tragen. Durch die sehr hohe Leistungssteigerung und Spezialisierung auf bestimmte Krankheitsbilder, wie z.B. das neu geschaffene interdisziplinäre Lungenzentrum im St. Carolus mit Thoraxchirurgie sowie der Ausbau der Gefäß- und Viszeralchirurgie konnten die Voraussetzungen für diese Entwicklung geschaffen werden.

Im Malteser Krankenhaus St. Johannes entsteht in Kürze eine Palliativstation mit sechs Betten. Dabei können die Kamenzer auf die langjährige Erfahrung in Görlitz zurückgreifen. Das Malteser Krankenhaus St. Carolus feierte im September 2013 das 10-jähriges Bestehen seiner Palliativstation.

Zurzeit gibt es im Freistaat Sachsen 80 Krankenhäuser mit 25.120 Betten. Umso erfreulicher ist die aktuelle Entwicklung für die Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH. Der Krankenhausplan wurde im Dezember 2013 von der Sächsischen Staatsregierung beschlossen. Bei der Planung spielen die Fallzahlen sowie die Liegedauer der Patienten eine Rolle. Weiterhin werden demografische Faktoren mit in die zukünftige Bettenberechnung einbezogen.

Quelle: Pressemitteilung der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH vom 10.01.2014