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21. Februar 2011

Leistenbruch: 2.000 Schlüsselloch-Operationen seit 1992


Park-Krankenhaus Leipzig hat sich schon früh auf minimal-invasive Eingriffe bei der Versorgung von Leistenbrüchen spezialisiert

Schätzungsweise bei jeder fünften Operation, die weltweit durchgeführt wird, handelt es sich um einen Leistenbruch (medizinisch: Inguinalhernie). Kein chirurgischer Eingriff wird somit häufiger durchgeführt – so auch im Bauch- und Thoraxzentrum des Leipziger Park-Krankenhauses. Kürzlich wurde hier der 2000. Leistenbruch-Patient mittels der modernen Schlüsselloch-Operation behandelt.

Während heutzutage im Durchschnitt rund 25 Prozent der Patienten mit Leistenbruch minimal-invasiv behandelt werden, sind es im Bauch- und Thoraxzentrum des Park-Krankenhauses nahezu 80 Prozent. Hier kommt seit der friedlichen Revolution 1989 die so genannte TEP-Technik zum Einsatz. Seit 1992 ist diese „Total Extraperitoneale Patchplastik“ das Standardverfahren in der Leistenbruchversorgung am Park-Krankenhaus Leipzig.

Prof. Dr. med. Steffen Leinung, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Chirurgie und Viszeralchirurgie am Bauch- und Thoraxzentrum des Park-Krankenhauses Leipzig: „Ich schätze die Bedeutung der Schlüsselloch-Chirurgie sehr hoch ein, da sie sowohl für den Patienten als auch für die Kliniken positive Auswirkungen hat. Der Patient kann nach erfolgtem Eingriff sehr viel schneller wieder in seinen Alltag zurückkehren und nach Wundheilung sofort wieder heben und tragen.“

TEP ist eine minimal-invasive Operationstechnik, die im Volksmund häufig mit „Schlüsselloch“-Chirurgie gleichgesetzt wird. Bei diesem Verfahren erfolgt der Eingriff lediglich über drei kleine Schnitte an der Bauchdecke und erlaubt dem Patienten, sich schon kurz nach der Operation wieder maßvoll körperlich zu belasten.

Quelle: Auszug aus der Presseinformation des Park-Krankenhaus Leipzig