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05. Dezember 2012

Malteser Krankenhaus St. Johannes: Das Angebot für den Patienten wächst durch Vernetzung


Radiologie: Krankenhaus und Radiologie-Praxis wachsen zusammen in gemeinsamen Neubau

Die Angebote für den Patienten in Kamenz erweitern sich durch die Vernetzung der radiologischen Gemeinschaftspraxis mit dem Malteser Krankenhaus St. Johannes. Möglich wird dies durch eine  Ansiedelung der Radiologie-Praxis von Dr. Undine Apolle-Kaufmann und Dr. Beata Frackowiak. Dazu beginnen bald Baumaßnahmen, die neue Praxis-Räume an der Ost-Seite des Krankenhauses anschließen. Etwa 450 qm neue Praxis-Fläche werden entstehen. „Wir gehen davon aus, dass die Baumaschinen noch in diesem Jahr anrücken können. Wir warten derzeit noch auf letzte Genehmigungen“, erklärt Univ. Doz. Dr. Alex Blaicher. Der Geschäftsführer freut sich über die erfolgreiche Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinschaftspraxis  Dr. Apolle-Kaufmann beginnen: „Patienten können wir damit deutlich erweiterte Leistungen anbieten: Ein noch leistungsfähigeres Computertomographie-Gerät erstellt präzisere Bilder und arbeitet schneller als bisher. Dazu kommt neu die Magnetresonanztomografie.“

Das Zusammenwachsen von ambulantem und stationärem Bereich sei eine Entwicklung, die sich immer mehr in der Gesundheitswirtschaft abzeichne – und auch ein Erfolgsmodell, so Blaicher. „Für Patienten wird die Behandlung organisatorisch einfacher und komfortabler. Für Krankenhaus und Praxis lohnen sich die Synergie-Effekte: Gemeinsam ist es leichter möglich, Hochleistungsmedizin mit sicherer wirtschaftlicher Grundlage anzubieten.“

Ausdrückliches Lob spricht Geschäftsführer Blaicher den beteiligten Behörden aus: „Unser Vorhaben wurde schnell und sehr professionell betreut. Es ist deutlich zu spüren, dass die Politik und die Menschen der Region hinter ihrem Krankenhaus stehen und es nach Kräften fördern.“

Quelle: Pressemitteilung der Malteser Betriebsträgerges. Sachsen gemeinnützige GmbH vom 04.12.2012