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23. Mai 2011

Messen, um zu verbessern: Erneut hervorragende medizinische Qualität für HELIOS Klinik Schkeuditz bestätigt


Die HELIOS Klinik Schkeuditz veröffentlicht zum zweiten Mal ihre IQM-Qualitätsergebnisse und stellt sich dem bundesweiten Vergleich; Ergebnisse zeigen sehr gute Werte bei der Behandlung von Patienten mit Schenkelhalsfrakturen, Herzinfarkt und Darmkrebs

Die Qualitätsergebnisse für das Jahr 2010 der HELIOS Klinik Schkeuditz sind seit dem 9. Mai auf der Klinikhomepage abrufbar. Anhand dieser Werte lässt sich ablesen, wie erfolgreich die Klinik bei verschiedenen Krankheiten wie beispielsweise beim Darmkrebs oder bei Schenkelhalsfrakturen behandelt. Die Ergebnisse der Klinik stammen aus der IQM-Datenauswertung von 132 Kliniken in Deutschland und der Schweiz, die der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) angehören.

Insgesamt umfasst der IQM-Indikatorensatz 183 Qualitätskennzahlen für 48 relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren, die den medizinischen Qualitätskennzahlen der HELIOS Kliniken entsprechen. Die HELIOS Klinik Schkeuditz nutzt das IQM-Verfahren für aktives Qualitätsmanagement, das durch die Verbesserung der Behandlungsprozesse und Komplikationsraten zu besserer Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit führt.  So können parallel auch trägerübergreifend mit Experten anderer Kliniken Verbesserungen umgesetzt werden.

„Ziel ist es, unseren Patienten die bestmögliche Qualität in der medizinischen Versorgung zukommen zu lassen. Deshalb hat HELIOS 2008 die Initiative Qualitätsmedizin gegründet, um trägerübergreifend vergleichen zu können, wo wir stehen. Die IQM-Werte belegen unsere Stärken, zeigen aber auch, wo Optimierungspotenzial besteht.“, so Melanie Rosche, Klinikgeschäftsführerin der HELIOS Klinik Schkeuditz.

Von 23 möglichen medizinischen Zielen hat  die HELIOS Klinik Schkeuditz insgesamt 91 % (21 von 23 Zielen) erreicht.

Nach wie vor bestens medizinisch versorgt werden Patienten in der Klinik beim Krankheitsbild Darmkrebs. Zielwert in der IQM ist unter 6 % Sterblichkeit nach einer Darmkrebsoperation. Mit 4,6 % liegt die Klinik hier wesentlich darunter. Daran zeigt sich der hohe Patientennutzen einer interdisziplinären Zusammenarbeitet des im Jahr 2008 gegründeten zertifizierten Darmzentrums Region Leipzig.

In der Behandlung von Patienten mit Herzinfarkt wurden ebenfalls wieder sehr gute Werte erzielt. Aber auch im Fachbereich Gynäkologie und Geburtshilfe werden Patienten medizinisch bestens versorgt.

Eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zeigt sich besonders im Behandlungsablauf von Schenkelhalsfrakturen. Die Zahlen sprechen für sich: Erreichte die Klinik im Jahr 2009 noch eine Sterblichkeitsrate von 6,2 %, so wurde dieser Wert nun mit 3,0 % sogar deutlich unterschritten. „Durch die eingeleiteten Maßnahmen, wie zentrale Peer-Reviews, standortübergreifende Todesfallkonferenzen oder auch die Einführung der HELIOS OP-Checklisten zur Bestimmung des Risikos, konnten wir eine deutliche Verbesserung der Behandlungsqualität erreichen. Damit wird das wichtigste Ziel der Initiative Qualitätsmedizin erreicht: Durch Transparenz die Verbesserung der Behandlungsqualität aktiv voranzutreiben und damit die Qualität unserer Arbeit insgesamt kontinuierlich weiter zu verbessern.“, so Dr. med. Bernd Stubert, Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Schkeuditz.

Quelle: Presseinformation der HELIOS Klinik Schkeuditz vom 20.05.2011