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11. März 2013

Nach dem Arbeitsunfall: Park-Krankenhaus Leipzig erhält Zulassung zur Behandlung von Schwerverletzten


Das Park-Krankenhaus Leipzig weitet seine Behandlungskompetenz bei der Erstversorgung von Arbeitsunfällen deutlich aus. Ab sofort können auch Schwerverletzte in dem zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Krankenhaus nach dem so genannten Verletzungsartenverfahren (VAV) behandelt werden. Die dafür notwendige Zulassung wurde soeben von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erteilt und gilt vorerst bis Ende 2014.

Im Verletzungsartenverfahren der DGUV ist festgelegt, dass Patienten mit bestimmten schweren Verletzungen nach einem Arbeitsunfall umgehend zu einer besonderen unfallmedizinischen Behandlung in einem spezialisierten Krankenhaus der Akutversorgung vorgestellt werden müssen. Diese Einrichtungen müssen im Hinblick auf die Schwere der Verletzungen spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein. Nach Angaben der DGUV werden pro Jahr ca. 68.000 Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherungsträger im Verletzungsartenverfahren versorgt.

Nachdem das Park-Krankenhaus bereits in der Vergangenheit leichtere bis mittelschwere Verletzungen nach Arbeitsunfällen behandeln durfte, erfüllt es nun auch die Kriterien zur Behandlung von schwerverletzten Patienten, so z. B. von komplexen Knochenbrüchen mit Gelenkbeteiligung oder komplexen Bandverletzungen von Knie, Schulter und Sprunggelenk. Allein bei Schwerstverletzten (z. B. polytraumatisierten Patienten) erfolgt auch zukünftig eine umgehende Weiterverlegung in eine Spezialklinik.

Quelle: Pressemitteilung des Park-Krankenhaus Leipzig vom 08.03.2013