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13. Juni 2013

Netzwerk "Ärzte für Sachsen" erfolgreich


Mehr ärztlicher Nachwuchs seit Netzwerkgründung

„Ärzte für Sachsen“ – 2009 als Netzwerk von 107 Partnern des sächsischen Gesundheitswesens gegründet – trat an mit dem Ziel, durch die Bündelung und Koordinierung von Fördermaßnahmen und deren gezielter Kommunikation langfristig Ärzte für Sachsen zu gewinnen. Heute zählt das Netzwerk 145 Partner. Und die von der Sächsischen Landesärztekammer jährlich aktualisierten Arztzahlen machen nun im Langzeittrend den Erfolg der Netzwerkarbeit sichtbar.

Das breite Konzept, das schon vor dem Studium ansetzt, soll (künftige) Ärzte für Sachsen interessieren und begeistern. Dabei sind Information und Kommunikation konkreter Fördermaßnahmen aber auch weicher Faktoren zum Leben in Sachsen zentrale Instrumente. Über die Langzeitanalyse der Entwicklung in der Zusammensetzung der sächsischen Ärzteschaft sind die Erfolge der Tätigkeit von „Ärzte für Sachsen“ nun auch statistisch erkennbar.

Die von der Sächsischen Landesärztekammer jährlich aktualisierten Arztzahlen zeigen seit 2009 einen signifikanten Anstieg in der Gruppe der Ärzte bis 35 Jahre. Die deutliche Zunahme um 14 Prozent in dieser Kernzielgruppe des Netzwerks fällt nicht zufällig mit der Gründung von „Ärzte für Sachsen“ zusammen. Viele der kommunizierten Fördermaßnahmen gab es bereits vor 2009. Doch erst mit der Bündelung der Partner und Maßnahmen unter dem Dach des Netzwerkes erhielten die vielfältigen Förderprogramme die nötige breite und zielgruppengerechte Öffentlichkeit und sorgten so für den signifikanten Anstieg bei den jungen Ärzten in Sachsen.

Die positive Wirkung und Anerkennung der Arbeit von „Ärzte für Sachsen“ zeigt sich noch in anderen Fakten. So ist das Netzwerk mittlerweile im In- und Ausland gut bekannt, wie die insgesamt rund 300 Anfragen und Beratungsanliegen aus allen Bundesländern und von allen Kontinenten belegen. Auch das Anwachsen des Netzwerks um mehr als ein Drittel seit seiner Gründung ist ein positives Ergebnis.

Möglich ist das durch eine gute Kooperation der wichtigsten Player in der sächsischen Gesundheitslandschaft: Sächsische Landesärztekammer, Krankenhausgesellschaft, Kassenärztliche Vereinigung, Krankenkassen, Sozialministerium sowie Städte- und Gemeindetag und Landkreistag. Die Krankenhäuser, Gemeinden und Landkreise aber auch die medizinischen Berufs- und Fachverbände und die zwei medizinischen Fakultäten im Freistaat sind in ihrer partnerschaftlichen Unterstützung und Umsetzung mindestens genauso wichtig. Sie alle tragen gemeinschaftlich – als Netzwerk – zum Erfolg von „Ärzte für Sachsen“ bei.

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Landesärztekammer vom 12.06.2013