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18. Oktober 2011

Netzwerk "Ärzte für Sachsen" wirbt mit Informationsfilm um Mediziner


Viele Vorteile für ärztliche Tätigkeit in ländlichen Regionen Sachsens

Das Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ geht mit seinem neuesten Projekt online. Ein im Sommer produzierter Film stellt die Vorteile der ärztlichen Tätigkeit in den ländlichen Regionen Sachsens vor. Zudem werden die Chancen und die besondere Lebensqualität in den ländlichen Gebieten unterstrichen. Ergänzt wird der Film mit Fördermaßnahmen für Mediziner in Sachsen.

Das Netzwerk „Ärzte für Sachsen“ geht damit beim Thema Ärztemangel einen Schritt weiter. Mit der Umsetzung des Filmprojekts wird durch authentische Akteure deutlich gemacht, dass eine ärztliche Tätigkeit auf dem Land erfüllend ist und Perspektiven bietet. So werden neben finanziellen Aspekten, wie der Förderung von Praxisaus- und -umbau in ländlichen Gemeinden, auch die persönlichen und emotionalen Seiten einer solchen Tätigkeit beleuchtet. Dafür war das Filmteam einen ganzen Tag in Sachsen unterwegs. Für die Darstellung der Sichtweise junger Assistenzärzte in einem modernen Krankenhaus außerhalb der Universitätskliniken konnte das Krankenhaus Bautzen gewonnen werden. Hier gewährte man authentische Einblicke in den Klinikalltag und in routinierte Operationsabläufe. Um einen Eindruck von der Arbeit der niedergelassenen Ärzte zu erhalten, konnte in einer Praxis in Großpostwitz sowie in der Oberlausitz gedreht werden.

Die Umsetzung des Filmprojektes entstand mit finanzieller Unterstützung des Sächsischen Staatsmi-nisteriums für Soziales und Verbraucherschutz und der Partner der Lenkungsgruppe „Ärzte für Sachsen“. Für Staatsministerin Christine Clauß bietet der Film eine gute Möglichkeit, das angeschlagene Landarztimage zu verbessern: „Es ist wichtig, den jungen Medizinstudierenden und Ärzten wieder die schönen Seiten einer solchen Tätigkeit zu verdeutlichen. Die visuelle Ansprache über einen Imagefilm ist dafür bestens geeignet.“

„Die Akteure des Films tragen in ihrer positiven und glaubwürdigen Art stark zu dem guten Gesamteindruck bei“, betonte der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Prof. Dr. med. habil. Jan Schulze. „Die Botschaft: Arzt in Sachsen zu sein, bedeutet eine spannende, hochqualifizierte Aufgabe zu erfüllen.“

Die Koordinierungsstelle „Ärzte für Sachsen“ ist Ansprechpartner und Koordinator für das Thema Ärztemangel in Sachsen. Mittlerweile umfasst das Netzwerk 134 Partner, darunter mehr als 60 Kranken-häuser und Medizinische Versorgungszentren, 25 ärztliche Berufsverbände und medizinische Fachge-sellschaften, 27 Städte, Gemeinden und Landkreise, fünf Krankenkassen sowie die Medizinischen Fakultäten der Technischen Universität Dresden und der Universität Leipzig.

Den Film „Ärzte für Sachsen“ finden Sie im Internet unter www.slaek.de sowie bei www.youtube.de und www.flickr.com sowie auf den Facebook-Seiten der Sächsischen Landesärztekammer und des Netzwerkes Ärzte für Sachsen.

Quelle: Pressemitteilung der Sächsischen Landesärztekammer vom 18.10.2011