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24. Januar 2012

Neuer Chefarzt am Klinikum Pirna


Oberarzt aus dem Herzzentrum Dresden übernimmt Leitung der Klinik für Innere Medizin II

Seit dem 1. Januar 2012 hat die Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Pirna einen neuen Chefarzt. Privatdozent Dr. med. habil. Steffen Schön, der vor seinem Wechsel nach Pirna geschäftsführender Oberarzt am Herzzentrum Dresden war, übernahm die Leitung der Klinik, die vor allem die Bereiche Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin umfasst.

Der gebürtige Baden-Württemberger hat in Heidelberg Medizin studiert und sein anschließendes Praktisches Jahr in New York verbracht. Seine klinische Laufbahn begann Dr. Schön an der Universitätsklinik Heidelberg in der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und setzte diese nach einem Stipendium am Imperial College in London am Herzzentrum Dresden fort. Dort war er in den vergangenen fünf Jahren als Oberarzt mit Schwerpunkten im Bereich der invasiven Kardiologie, Intensivmedizin und kardiovaskulären Bildgebung beschäftigt. 2010 habilitierte er sich mit dem Thema „Interventionelle Verfahren bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern und kardiovaskuläre Risikoprädiktion mittels Magnetresonanztomographie“. Schön ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin sowie fachgebundene MRT und hat ein Zusatzstudium im Bereich Medizinökonomie absolviert.

Seine Verbindung zum Herzzentrum Dresden gibt der neue Pirnaer Chefarzt aber nicht ganz auf, denn er wird seine Vorlesungsverpflichtungen an der Universitätsklinik Dresden und die Betreuung von Doktoranden auch zukünftig beibehalten.

„Mein Handeln in der Medizin ist davon geprägt, für den Patienten eine bestmögliche medizinische Ergebnisqualität zu erzielen“, erklärte Dr. Schön seine berufliche Maxime. „Dafür ist neben einer stringenten internen Organisation eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie dem Rettungsdienst und den umgebenden Kliniken wichtig.“ Weiterhin bedeute dies für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass sie durch strukturierte Weiter- und Fortbildungen ein hohes Niveau bei der Versorgung ihrer Patienten anstreben und erhalten. Er sei froh, so Schön, dass die Klinik gut aufgestellt sei und er hier ein hohes medizinisches Niveau vorgefunden habe. Dies und seine Verbindung zur Universitätsmedizin in Dresden seien hervorragende Ausgangsbedingungen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Klinik.

Wenn ihm seine neue Aufgabenbereiche Zeit lassen, ist Dr. Schön in seiner Freizeit gern sportlich mit seiner Familie und den drei 6, 8 und 10 Jahre alten Kinder unterwegs. Zu den bevorzugten Sportarten gehören Segeln, Paddeln, Tennis und Skifahren.

Quelle: Presseinformation des Klinikum Pirna vom 20.01.2012