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03. April 2012

Neuer Leiter in der Wirbelsäulenchirurgie am Park-Krankenhaus Leipzig


Dr. med. Sven Kevin Tschöke führt ab April die Fachabteilung im Orthopädisch-Traumatologischen Zentrum des Park-Krankenhauses - Neurochirurgie im Medizinischen Versorgungszentrum Leipzig ebenfalls neu besetzt

Dr. med. Sven Kevin Tschöke verantwortet seit 1. April 2012 die Wirbelsäulenchirurgie im Park-Krankenhaus Leipzig. Er wechselt vom Universitätsklinikum Leipzig an das zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Haus und übernimmt im hier ansässigen Orthopädisch-Traumatologischen Zentrum die Leitung der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie.

Der 38-Jährige Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie studierte an der Justus-Liebig Universität Gießen und an der Technischen Universität München. Nach beruflichen Stationen u. a. an der Berliner Charité, der University of Florida (USA) und zuletzt an der Universitätsklinik Leipzig freut er sich in seiner neuen Funktion als Leitender Oberarzt auf die bevorstehenden Aufgaben am Park-Krankenhaus Leipzig: „Die Arbeitsbedingungen hier sind außergewöhnlich gut. Neben einem fachlich versierten Ärzteteam verfügen wir hier über ganz besondere technische Möglichkeiten, die auch bei hochkomplexen Eingriffen ein sicheres und zielgenaues Operieren möglich machen.“ Als besonders positiv bewertet Dr. Tschöke auch die enge Vernetzung zur ambulanten Vor- und Nachsorge, die unter einem Dach im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Leipzig erfolgen kann.

Die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie wurde in den letzten Monaten von Dr. med. Oliver Schmidt (Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) kommissarisch geleitet. Das Team wird nun auch von Dr. med. Corinna Schwarzer (Fachärztin für Neurochirurgie) komplettiert und bündelt fachübergreifende Kompetenzen aus Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurochirurgie. Mit 24 stationären Behandlungsbetten verfügt das Park-Krankenhaus über eine der größten wirbelsäulenchirurgischen Fachabteilungen im Leipziger Raum, der aufgrund ihres interdisziplinären Ansatzes auch überregional eine Vorreiterrolle  zukommt.

Vom Bandscheibenvorfall bis zu Tumorerkankungen der Wirbelsäule

Jedes Jahr behandelt das Park-Krankenhaus Leipzig über 1.500 Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen der Wirbelsäule und des Nervensystems. Zum Behandlungsspektrum gehören neben Bandscheibenvorfällen und unfall- oder altersbedingten Wirbelsäulenfrakturen u. a. auch die rheumatisch oder degenerativ bedingten Wirbelsäulendeformitäten (z. B. Skoliosen, Wirbelgleiten, etc.) sowie Entzündungen (Spondylodiszitis) und Tumorerkrankungen, welche je nach individuellem Krankheitsbild entweder konservativ oder operativ versorgt werden.

„O-Arm“: Hightech-Operationen zum Wohle des Patienten

Neben der langjährigen Erfahrung des Behandlungsteams gewährleistet auch die technische Ausstattung selbst bei hochkomplexen und nicht selten risikoreichen Eingriffen an der Wirbelsäule das größtmögliche Maß an Patientensicherheit. Eine Besonderheit im Park-Krankenhaus ist hierbei der „O-Arm“: Dieser intraoperative Computertomograf (CT) erlaubt es, den Operationsverlauf fortlaufend und in Echtzeit anhand dreidimensionaler Aufnahmen zu überprüfen. In Kombination mit einem speziellen Navigationssystem können auf diese Weise sowohl die OP-Instrumente als auch mögliche Implantate präzise von den Operateuren platziert und eingebracht werden.

Unter einem Dach: enge Verzahnung mit ambulantem Sektor

Ein weiteres Plus ist die enge Verzahnung mit dem ambulanten Sektor. Das ebenfalls im Park-Krankenhaus angesiedelte Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Leipzig ermöglicht Patienten mit Wirbelsäulenleiden eine gut aufeinander abgestimmte Vor- und Nachsorge und einen schnellen Zugang zu den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des Park-Krankenhauses. Zum 1. April 2012 konnte auch das im MVZ Leipzig ansässige Fachgebiet der Neurochirurgie durch Dr. med. Corinna Schwarzer neu besetzt werden, die zugleich als Oberärztin in der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie des Park-Krankenhauses aktiv sein wird.

Besonderes Angebot bei chronischen Rückenleiden: Multimodale Schmerztherapie

Über die Akutbehandlung hinaus bietet das Park-Krankenhaus seit Mitte 2011 mit der multimodalen Schmerztherapie ein fachübergreifendes und ganzheitliches Behandlungsangebot, das sich insbesondere an Patienten mit chronischen und damit behandlungsresistenten Rückenschmerzen richtet. Ziel der mehrtägigen stationären Therapie ist es, die Ursachen für dauerhafte Schmerzen zu ermitteln und diese gezielt und unter Berücksichtigung aller einfließenden Faktoren zu behandeln. Darüber hinaus sollen Techniken vermittelt werden, mit denen bleibende Schmerzen im Alltag besser bewältigt werden können. Neben Schmerztherapeuten und Psychologen wirken auch Physio- und Ergotherapeuten in dem interdisziplinär besetzten Behandlungsteam mit. Auf das Angebot der multimodalen Schmerztherapie greift auch die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie zurück und verfügt so über einen umfassenden konservativen Therapieansatz.

Quelle: Presseinformation des Park-Krankenhaus Leipzig vom 02.04.2012