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10. Januar 2012

Neuer Pflegedirektor am Diakonissenkrankenhaus Dresden


Michael Junge hat zum 1. Januar 2012 das Amt des Pflegedirektors am Diakonissenkrankenhaus Dresden übernommen.

Er übernimmt die Leitung des Pflege- und Funktionsdienstes mit rund 247 Pflegefachkräften, die in den Kliniken für Anästhesie, Chirurgie, Geburtshilfe und Neonatologie, Gynäkologie, Innere Medizin und Urologie sowie in den ambulanten Versorgungsbereichen tätig sind. 

Der gebürtige Großenhainer (31) hat an der Universitätsklinik Dresden seine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger 2004 abgeschlossen und während seiner Tätigkeit als Kinderkrankenpfleger in der Kinderklinik Bavaria Kreischa berufsbegleitend ein Studium der Pflegewissenschaften und -management an der Ev. Fachhochschule Dresden absolviert. Nach einer weiteren beruflichen Station als Kinderkrankenpfleger und Projektleiter am Städtischen Krankenhaus Neustadt wechselte er im April 2009 als Trainee in den Bereich der Pflegedirektion an das Diakonissenkrankenhaus und leitete zeitweise kommissarisch die Station 3N der Klinik für Innere Medizin. Er übernahm in Elternvertretung von April 2010 bis September 2011 die Leitung des Qualitätsmanagements und ist im Juli 2011 zum stellv. Pflegedirektor mit verantwortlicher Leitung des ambulanten Versorgungsbereiches ernannt worden.

Als Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung wurde er 2007 in das internationale Hospitationsprogramm „Pflege und Gesundheit“ aufgenommen und erweiterte seine fachlichen Kenntnisse an dem Krankenhaus und der University of Minnesota in den USA. Anregungen aus diesem Auslandsaufenthalt sind im Mai 2011 in die Gründung des Patienteninformationszentrums am Diakonissenkrankenhaus geflossen, das Information, Beratung und Schulung rund um die Pflege für alle Interessierten bietet. Michael Junge hat außerdem 2011 den Vorsitz im Sächsischen Pflegerat übernommen, dem Landesarbeitsgremium der Pflegeberufsorganisationen in Sachsen. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Quelle: Presseinformation des Diakonissenkrankenhaus Dresden / Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden vom 09.01.2012