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06. August 2010

Neues Aushängeschild am ELBLANDKLINIKUM Radebeul


Die neue interdisziplinäre Intensivtherapiestation bringt viele Vorteile für die Patienten

Ein großes Projekt ist vollendet. Das ELBLANDKLINIKUM Radebeul hat seine neue interdisziplinäre Intensivtherapiestation in Betrieb genommen. Gestern stellten die Geschäftsleitung und die Krankenhausleitung die neue Station bei einer feierlichen Eröffnung der Öffentlichkeit vor.

Die Notwendigkeit der Rekonstruktion bzw. Sanierung der Intensivstation wurde schon seit mehreren Jahren diskutiert. „Bereits im Jahr 1995 wurde der erste Antrag beim Krankenhausplanungsausschuss des Freistaates Sachsen eingereicht. Aber andere Klinikprojekte erforderten Handlungsbedarf, so dass der dringende Umbau der Intensivstation immer wieder in den Hintergrund rückte", erklärt die Verwaltungsdirektorin,
Monika Pruchnik. Diesem Antrag folgten weitere Anträge beim Krankenhausplanungsausschuss, die dann endlich positiv beschieden wurden. Nach dem Zugang des Bewilligungsbescheides der Einzelfördermaßnahme rückwirkend zum 16. Januar 2007 durch das Sächsische Staatsministerium (SMS) im Januar 2008 war es endlich soweit: Mit der umfangreichen Baumaßnahme konnte begonnen werden. Die Fördersumme für die Rekonstruktion der Intensivtherapiestation beträgt ca. 1,5 Mio Euro. Dazu kamen Eigenmittel des Klinikums in Höhe von ca. 450.000 Euro.

Die neue Interdisziplinäre Intensivtherapiestation behandelt Patienten mit schweren, z. T. lebensbedrohlichen Erkrankungen. Ärzte der Fachgebiete Innere Medizin, Anästhesiologie und der operativen Fächer betreuen die Patienten gemeinsam mit den Intensivpflegekräften rund um die Uhr.

Bereits seit über 30 Jahren versorgt das Elblandklinikum Radebeul Intensivpatienten. 1973 erfolgte im Haus 1 der Aufbau einer internistischen Überwachungseinheit, und im Jahr 1979 konnte der Neubau bezogen werden, wobei die Überwachungseinheit zunächst über 7 Betten verfügte. Parallel dazu wurde im Jahre 1994 die operative Intensivstation mit 8 Betten unter anästhesiologischer Leitung eröffnet. Jetzt wurde der gesamte Intensivbereich saniert, erweitert und mit modernster Technologie ausgestattet. Die Interdisziplinäre Intensivstation verfügt heute über 15 technisch auf dem aktuellsten Stand ausgestattete Intensivbetten.

Für die Untersuchung und Behandlung besonders kritischer Fälle steht ein Notfallraum mit Durchleuchtungsmöglichkeit zur Verfügung. Hier können die Funktionen einzelner Organe kontinuierlich überwacht und bei Bedarf mit Medikamenten oder Geräten unterstützt werden. So wird sichergestellt, dass immer sofort mit intensivmedizinischen Maßnahmen bei Schwerstkranken begonnen werden kann. Neu ist außerdem, dass ein Nierenersatzverfahren (Hämodialyse) zur Verfügung steht. Damit kann beispielsweise ein kompletter Funktionsausfall der Nieren ausgeglichen werden.

Die Interdisziplinäre Intensivstation 20i wird gemeinsam von Chefarzt Dr. Harald Borgmann (Klinik für Innere Medizin und Intensivmedizin) und Chefärztin Dr. Angela Möllemann (Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie) geleitet. Fachübergreifende Standards und abgestimmte Abläufe der beiden Kliniken stellen eine Therapie nach neuesten Leitlinien sicher, und die erforderliche Behandlung kann unverzüglich erfolgen.

Damit ist das ELBLANDKLINIKUM Radebeul bestens gerüstet für die wachsenden Herausforderungen am Gesundheitsmarkt, so der Geschäftsführer Markus Funk abschließend.

Quelle: Presseinformation des Elblandklinikum Radebeul vom 04.08.2010

 
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