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13. November 2012

Neues Multifunktionsgerät in der Radiologie des St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig : Bessere Bildqualität bei geringerer Röntgenstrahlung


Das moderne Durchleuchtungsgerät wird auch für kleinere urologische Eingriffe genutzt / Besondere Funktion: Die elektronisch zusammengesetzte Langbeinaufnahme von der Hüfte bis zum Sprunggelenk

Im St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig ist seit Anfang November ein neues Durchleuchtungsgerät im Einsatz. Das volldigitale, rund 250.000 Euro teure Gerät ist multifunktional: Neben der Durchleuchtung der inneren Organe mit Hilfe von Kontrastmitteln sind auch konventionelle Röntgenaufnahmen möglich. Außerdem kann das Gerät von den Urologen des Krankenhauses für kleinere Eingriffe verwendet werden, zum Beispiel für Katheterwechsel am Harnleiter. Eine besondere Funktion des Gerätes kommt den Orthopäden am Haus zu Gute: Mit elektronisch zusammengesetzten Großaufnahmen des Beins vom Hüft- bis zum Sprunggelenk können zum Beispiel Achskorrekturen der Beine bis ins Detail vorgeplant werden. Auch die Wirbelsäule lässt sich so in ihrer Gänze darstellen.

„Die bildgebenden Methoden ändern sich rasant“, sagt Dr. med. Hubertus Klaus, Chefarzt der radiologischen Abteilung am St. Elisabeth-Krankenhaus. „Durchleuchtungsgeräte allein arbeiten oft nicht mehr wirtschaftlich, dennoch ist diese Methode gerade für die Darstellung bewegter Bilder ideal.“ Refluxprobleme, die Dichtigkeit von Nähten nach Operationen oder Harninkontinenz lassen sich besonders gut mit Kontrastmitteluntersuchungen diagnostizieren. Nur in Kooperation verschiedener medizinischer Abteilungen am Haus war das hochmoderne Durchleuchtungsgerät daher denkbar. Der neue Apparat mit der exakten technischen Bezeichnung Axiom Luminus dRS wird für konventionelle Röntgenaufnahmen von Lunge, der inneren Organe und des Skeletts genutzt. Durchleuchtungsuntersuchungen werden am Magen-Darm-Trakt, dem Harnleiter oder für das Gefäßsystem durchgeführt.

„Uns ist ein vernünftiges Konzept für den Einsatz hochmoderner Technik gelungen, die besonders den Patienten zu Gute kommt“, freut sich Chefarzt Klaus. „Denn moderne Röntgengeräte kommen durch eine Vielzahl einzelner Momentaufnahmen mit wesentlich weniger Röntgenstrahlung aus und bieten dabei bessere Bildqualität.“

Quelle: Pressemitteilung des St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig vom 12.11.2012