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03. Februar 2014

Neues Operationsverfahren im Klinikum St. Georg Leipzig


Schonendes Verfahren zur vollständigen Gebärmutterentfernung

Die Ärzte der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Leipziger Klinikum nutzen die Schlüsselloch-Chirurgie zur Entfernung der gesamten Gebärmutter ohne Bauchschnitt. Dabei erfolgt der operative Zugang minimal-invasiv mit speziell dafür entwickelten Instrumenten über die Bauchdecke. Die Gebärmutter wird durch die Scheide entfernt.

„Die ersten Erfahrungen sind durchweg positiv“, berichtet Professor Dr. Uwe Köhler, Chefarzt der Gynäkologie.

Dr. med. F. Nauck ist der verantwortliche Operateur für das neue Verfahren. Er bestätigt Köhlers Eindruck: „Insbesondere kosmetisch störende und häufig schmerzhafte Narbenbildungen können wir mit der Schlüsselloch-Chirurgie vermeiden. Der Krankenhausaufenthalt beträgt nur noch drei bis vier Tage und ist damit lediglich halb so lang wie bei konventionellen Operationen. Unsere Patientinnen sind ganz einfach viel schneller wieder fit.“

Vor allem die schnelle Genesung war für Kerstin Sommermeier ein ausschlaggebender Grund, sich dem Eingriff im Klinikum St. Georg zu unterziehen. Sie zählt zu den ersten Patientinnen, die von dem neuen Operationsverfahren profitieren konnten. Dazu sagt sie: „Ich bin froh, so schnell wieder nach Hause zu dürfen. Die Operation ist sehr gut verlaufen, und bei Dr. Nauck habe ich mich von Anfang an in sicheren Händen gefühlt.“

Quelle: Pressemitteilung des Klinikum St. Georg vom 03.02.2014