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03. Januar 2014

Neugeborenen-Zahl 2013: Rekord des Vorjahres geknackt


Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden kann bei den Geburtenzahlen einen erneuten Rekord vorweisen: In der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe kamen im vergangenen Jahr 2.385 Babys zur Welt. Die Anzahl nahm im Vergleich zum Vorjahr 2012 mit 2.376 Neugeborenen erneut leicht zu, ebenso bei den Geburten, wo die Klinik mit 2.276 Geburten ebenso eine Steigerung im Vergleich zu 2.259 Geburten im Vorjahr verzeichnen konnte. Das Dresdner Uniklinikum belegt damit weiterhin Platz 1 der sächsischen Geburtskliniken. Es lieferte sich mit der Universitätsmedizin Leipzig ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Im Uniklinikum der Messestadt kamen 2.356 Babys bei 2.247 Geburten zur Welt. Bei den Zwillingsgeburten wurde die 100er-Marke erneut übertroffen: Nach 113 Geschwisterpärchen in 2012 zählten die Hebammen des Uniklinikums im vergangenen Jahr 101 Zwillinge. Die positive Bilanz wird durch 4 Drillingsgeburten abgerundet. Diese hohen Zahlen spiegeln die Akzeptanz und die erfolgreiche Arbeit der Dresdner Uni-Frauenklinik wider.

Vom erneuten Geburtenrekord profitiert vor allem der weibliche Nachwuchs: Der Anteil der im Klinikum geborenen Mädchen hat sich mit 1.164 überproportional erhöht (2012: 1.130). Dem gegenüber stehen 1.221 männliche Neugeborene (2012: 1.246). „Die hohen Geburtenzahlen sind der beste Beleg für das große Vertrauen junger Eltern in das Universitäts Kinder-Frauenzentrum,“ so Klinikdirektorin Prof. Pauline Wimberger.

Als Perinatalzentrum Level I in Dresden ist das Uniklinikum erster Ansprechpartner für werdende Mütter aus ganz Ostsachsen, bei denen Ärzte eine Risikoschwangerschaft diagnostizieren. Das ist unter anderem bei Mehrlingsschwangerschaften der Fall. Doch auch viele Dresdnerinnen mit einer risikolos verlaufenden Schwangerschaft wählen die Uni-Frauenklinik ganz bewusst als Nr. 1: „Viele werdende Mütter schätzen die unmittelbare Nähe zur Kinderklinik mit ihrer Neugeborenenstation und entscheiden sich für die Universitätsmedizin und unsere modern ausgestatteten freundlichen Zwei-Bett-Zimmer, in denen auf Wunsch auch Familienzimmer angeboten werden können“, berichtet Prof. Pauline Wimberger.

Patientenmanagement im Kinder und Frauenzentrum

Zum 1. Januar 2014 wurde in der Frauenklinik ein neues Patientenmanagement eingeführt, welches den Aufenthalt der Patientinnen in der Klinik optimal organisiert. Bereits vor der stationären bzw. ambulanten Aufnahme werden zwei Mitarbeiterinnen den Behandlungsablauf planen, die absehbaren und ärztlich angeordneten Maßnahmen terminieren und anstehende Operationen koordinieren. „Unseren hohen medizinischen Anspruch als Krankenhaus der Maximalversorgung wollen wir künftig im Rahmen eines höchst strukturierten Patientenmanagements mit einer noch persönlicheren Betreuung der Frauen verbinden“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. Als Service- und Anlaufstelle für Patienten und niedergelassene Ärzte befindet sich das Büro der beiden Klinik-erfahrenen Mitarbeiterinnen in unmittelbarer Nähe der Ambulanz. „Vom neuen Patientenmanagement erwarten wir sowohl mehr Service für Patientinnen und Zuweiser als auch eine höhere Effizienz. Dies wird unter anderem durch eine Optimierung der Abläufe, eine verbesserte Steuerung der Ressourcen und durch die Bündelung der Organisationsaufgaben erreicht“, so Prof. Pauline Wimberger.

Quelle: Medieninformation des Universitätsklinikum Dresden AöR vom 03.01.2014