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10. Februar 2011

Patienten mit Atmungsstörungen und Atemaussetzern werden in Aue noch besser versorgt


Bereits seit dem Jahr 2006 besteht am HELIOS Klinikum Aue ein Schlaflabor. Mit drei Spezialmessplätzen, so genannten Polysomnografie-Messplätzen, werden hier im Jahr rund 500 Patienten untersucht und behandelt. Besonders viele dieser Patienten leiden unter dem Schlafapnoe-Syndrom, Atemaussetzern während des Schlafens. Viele dieser Patienten benötigen deshalb vor allem nachts sogenannte Atemmasken, um die Atemwege offen zu halten.

Neben den Patienten mit dem Schlafapnoe-Syndrom behandelt die pneumologische Abteilung des HELIOS Klinikums Aue Menschen mit schweren Muskel- oder Lungenerkankungen. Hier wird bei fortgeschrittener Erkrankung oft eine so genannte Heimbeatmung notwendig. 

Am Standort des Klinikums entstand ein Atemcenter der Firma IfM (Ingenieurbüro für Medizintechnik). Dieses übernimmt durch speziell ausgebildetes Personal die präzise Anpassung der Masken an die äußeren Atmungsorgane. Die Patienten werden dabei in der pneumologischen Abteilung des Klinikums auf die Beatmung vorbereitet und auf das Beatmungsgerät eingestellt. Die individuelle Anpassung der Masken übernimmt dann der Kooperationspartner. Im Anschluss weisen die Mitarbeiter des Atemcenters die Patienten, Angehörige oder den Pflegedienst zudem detailliert ein – dies schafft Vertrauen und Sicherheit im Umgang mit der Technik.

Neben der Unterstützung der Patienten vor Ort im Klinikum ist das Atemcenter auch Anlaufstelle für Patienten, die bereits außerklinisch in häuslicher Umgebung oder in speziellen Heimen beatmet werden und Probleme mit ihren Masken haben.

Quelle: http://www.helios-kliniken.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/archive/2011/februar/article/patienten-mit-atmungsstoerungen-und-atemaussetzern-werden-noch-besser-versorgt/3065.html vom 10.02.2011