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02. Januar 2014

Positives Resümee in Malteser Entbindungsklinik in Kamenz


Die Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern der Abteilung für Geburtshilfe im Malteser Krankenhaus St. Johannes können auf ein schönes und arbeitsreiches Jahr 2013 zurückblicken. Bis zum Jahresende wurden insgesamt 442 Kinder geboren. Mit den 255 Mädchen und den 187 Jungen konnten auch drei Zwillingspaare begrüßt werden. Das schwerste Baby wog 5.120 Gramm. Im Vergleich zu 2012 gab es einen Geburtenrückgang um zehn Prozent. Gleichzeitig wurden im letzten Jahr 36 Prozent mehr Mädchen als Jungen geboren (2013: Mädchen 255; Jungen 187). Im Vergleich: 2012 erblickten fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen das Licht der Welt.

„Die Entbindungsklinik im St. Johannes Krankenhaus der Malteser ist sehr gut ausgestattet. Die familiäre Atmosphäre und die individuelle Betreuung veranlasst Frauen immer wieder hier zu entbinden. In einer größeren Klinik mit doppelt so vielen Entbindungen, wäre eine solche individuelle Betreuung vielleicht nicht der Fall,“ sagt Oberarzt Sebastian Schurk. Der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe ist seit acht Jahren am Malteser Krankenhaus St. Johannes. Laut Oberarzt Schurk kommen viele Mütter nach 2-4 Jahren erneut in die Kamenzer Geburtsklinik, um ein weiteres Kind zu entbinden. Von den 439 Geburten im Malteser Krankenhaus 2013 waren nur 40 Prozent (N=174) Erstgeburten. Sebastian Schurk bestätigt auch den Trend, dass die Mütter im Schnitt älter als 30 Jahre alt sind. Die jüngsten Mütter im vergangenen Jahre waren 18 oder 19 Jahre alt, die ältesten schon über 40 Jahre.

Das Markenzeichen der Geburtshilfe im Malteser Krankenhaus ist weiterhin die natürliche Geburt.

Mit nur 12 Prozent der Geburten durch Kaiserschnitt liegt das Krankenhaus sogar um 50 Prozent unter dem sächsischen Durchschnitt. Deutschlandweit lag die Zahl der Kaiserschnitte 2012 in Sachsen am niedrigsten (Quelle: Statistisches Bundesamt 2012: 23,7 %). Erst Anfang 2012 zertifizierte die Gesellschaft für Risiko-Beratung der geburtshilflichen Abteilung des Malteser Krankenhauses St. Johannes erneut die sehr gute Betreuungsqualität. Durch eine klar geregelte Aufgabenverteilung zwischen Geburtshilfe und Anästhesie-Team und die moderne Überwachung des Neugeborenen mittels Monitoring-Einheit sei die Geburtshilfe technisch auf dem aktuellsten Stand.

Quelle: Presseinformation der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH vom 02.01.2014