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26. November 2013

Prävention, Therapie und Rehabilitation unter einem Dach


Ambulantes Gesundheitszentrum POLIKUM eröffnet Nebenbetriebsstätte am RHÖN-Klinikstandort Strümpellstraße - wöchentliche Sprechstunde und Ausbau konservativer und rehabilitativer Behandlungsangebote vor Ort

Das Gesundheitszentrum POLIKUM Leipzig Südvorstadt etabliert am Klinikstandort Park-Krankenhaus Leipzig / Herzzentrum Leipzig in Leipzig-Probstheida ein ambulantes Behandlungsangebot auf dem Gebiet der physikalischen und rehabilitativen Medizin (kurz PRM). Vorerst immer donnerstags findet hier eine ambulante Sprechstunde statt, die einen besonderen Schwerpunkt auf konservative Verfahren und Reha-Maßnahmen setzt. In der Regel kommen solche Behandlungen unmittelbar vor oder nach Krankenhausbehandlungen zum Einsatz.

Von dem Angebot profitieren speziell orthopädische, neurologische sowie Herz-, Gefäß- und Schmerzpatienten. Neben einer umfassenden Diagnostik können hier Heilmittel (z. B. Physio-, Ergo- oder Logopädie) und Hilfsmittel (z. B. Bandagen, Prothesen oder Gehilfen) verordnet und spezielle Behandlungsverfahren (z. B. manuelle Medizin, Naturheil- und Entspannungsverfahren) durchgeführt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Reha-Maßnahmen zu beantragen und frühzeitig Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung nach einer Krankheit einzuleiten.

„Dieses neue ambulante Behandlungsangebot ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Leistungsspektren unserer Kliniken“, erläutert Martin Jonas, Regionalgeschäftsführer der RHÖN-KLINIKUM AG, zu der das Leipziger Herzzentrum und das Park-Krankenhaus gehören. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die engere Verzahnung von ambulanter Prävention und Rehabilitation mit der stationären Krankenhausbehandlung positiv auf den Genesungsprozess und die dauerhafte Gesunderhaltung der Patienten auswirken kann“ bekräftigt neben Martin Jonas auch Dr. med. Stephan Kewenig, Geschäftsführer der POLIKUM Holding.

Besonders greifbar werden die Vorteile, die sich aus einer solchen Verzahnung unter einem Dach ergeben, im Bereich der Orthopädie: So können vor einer möglichen Operation an Knie, Hüfte oder Wirbelsäule erst die konservativen Behandlungsoptionen in der ambulanten Praxis ausgeschöpft werden. Bleibt eine OP unvermeidlich, können nach dem stationären Aufenthalt noch vor Ort weiterführende Reha-Maßnahmen veranlasst werden. „Da wir uns dem Behandlungskonzept ‚Bewahren vor ersetzen’ verpflichtet fühlen, passt das zusätzliche PRM-Angebot sehr gut zu uns“, sagt Prof. Dr. med. Géza Pap, Chefarzt des Orthopädisch-Traumatologischen Zentrums im Leipziger Park-Krankenhaus. „In unserem klinischen Alltag zeigt es sich immer wieder, dass Operationen bzw. der Einsatz von Kunstgelenken mit Hilfe konservativer und gelenkerhaltender Maßnahmen häufig vermieden oder zumindest hinausgezögert werden können.“

Quelle: Gemeinsame Presseinformation des Park-Krankenhaus Leipzig, Herzzentrum Leipzig und POLIKUM Leipzig vom 26.11.2013