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30. Juli 2013

Prostatakarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dresden zertifiziert - Auszeichnung durch Deutsche Krebsgesellschaft


Nach einer zweitägigen Prüfung in der ersten Jahreshälfte 2013 durch ihre unabhängige Zertifizierungsstelle bestätigte die Deutsche Krebsgesellschaft, dass das Prostatakarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus in Dresden ihren hohen Anforderungen an Diagnostik und Therapie dieser häufigen Krebserkrankung entspricht. Voraussetzung dafür ist ein gut funktionierendes enges Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher Fachdisziplinen, die in der Behandlung zusammen arbeiten. So kann den Patienten eine hochqualifizierte medizinische Versorgung ohne lange Wartezeiten garantiert werden.

Das Prostatakarzinom ist in den Industrieländern die häufigste bösartige Neubildung beim Mann. Pro Jahr erkranken allein in Deutschland ca. 60.000 Männer neu an Prostatakrebs. Ca. 15.000 Prostatakarzinompatienten versterben jährlich an den Folgen. Weltweit ist eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit zu verzeichnen. Durch verbesserte Methoden werden immer mehr Frühstadien des Prostatakrebses diagnostiziert. Häufig stehen  in dieser Krankheitssituation mehrere Therapieoptionen zur Verfügung. In einem Zentrum wird durch Ärzte verschiedener Fachdisziplinen nach Begutachtung des individuellen Krankheitsfalls eine Therapie festgelegt, die dem Patienten bestmögliche Heilungschancen unter besonderer Beachtung der Lebensqualität bietet.

 

Basis der Zentrumsbildung war eine langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Prostata am Diakonissenkrankenhaus. Aufbauend auf der Arbeit des ehemaligen Chefarztes Dr. Lutz-Ulrich Kelly wurde dies durch den neuen Chefarzt Dr. Stephan Bulang seit 2010 konsequent weiterentwickelt. Die enge Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung wird durch die Mitarbeit von mehreren Praxen im Prostatakarzinomzentrum am Diakonissenkrankenhaus Dresden deutlich. In wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen stimmen sich Experten aus Urologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie, Radiologie und Nuklearmedizin über die Behandlung ab. Im Bedarfsfall steht auch die Kompetenz von Mitarbeitern aus den Bereichen Rehabilitation, Psychoonkologie, Sozialdienst, Physiotherapie, Palliativmedizin, Seelsorge oder Mitgliedern von Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Bei aller wichtiger medizinischer Kompetenz bleiben Herzlichkeit und menschliche Wärme wesentliche Aspekte  in der Betreuung von Patienten am Diako.

Quelle: Pressemitteilung der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Dresden e.V. vom 30.07.2013