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13. Januar 2011

Rettungskette Schlaganfall: Lausitzer Seenland Klinikum informierte Notärzte


Eine Informationsveranstaltung zum Thema "Rettungskette Schlaganfall" fand am heutigen Donnerstag im Lausitzer Seenland Klinikum statt.

Nachdem dort vor zwei Jahren eine Stroke Unit - Spezialstation zur Behandlung von Schlaganfallpatienten - ihre Arbeit aufgenommen hatte und 2010 vom TÜV Rheinland zertifiziert wurde, ging es nun darum, unter dem Aspekt der Optimierung der Behandlungskette alle Partner in den Behandlungsablauf einzubeziehen. Ziel ist es einen einheitlichen Standard und eine schnellstmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten, denn bei der Schlaganfallbehandlung zählt jede Sekunde.

Auf der Spezialstation erhalten Schlaganfallpatienten durch ein multiprofessionelles Team - Pflegekräfte, Neurologen, Physiotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen und Sozialarbeiter - einen maximal möglichen Behandlungsstandard. Da die Versorgung aber bereits mit dem Hausarztkontakt beginnt, über den Krankentransport und somit über eine Kette aus Rettungsassistenten, -sanitätern, Notärzten führt, besteht die Notwendigkeit, den Behandlungsablauf zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Nur dadurch ist eine optimale Versorgung der Schlaganfallpatienten von Beginn an zu garantieren.

Heute wurden Notärzte und Rettungsassistenten umfassend zu den erforderlichen ersten Behandlungsschritten geschult. Es wurde vermittelt, welche Maßnahmen als Erstleistung zu treffen sind und wie der zielgerichtete Behandlungsablauf für eine optimale Patientenversorgung erfolgt. Weiterhin wurde den Teilnehmern die moderne und spezielle Medizintechnik der Schlaganfallstation, sowie deren besondere Behandlungen und Laborleistungen
erläutert. In Gesprächen mit dem speziell geschulten Fachpersonal der Stroke Unit konnten die Teilnehmer zudem Kenntnisse austauschen um die Arbeitsabläufe noch besser aufeinander abzustimmen.

Quelle:  Presseinformation des Lausitzer Seenland Klinikum vom 13.01.2011