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Sachsens Medizinabsolventen halten dem Land die Treue
Sachsens Medizinstudierende sind mit den Studienbedingungen im Land zufrieden, schätzen ihren Berufsstart jedoch als problematisch ein.
Das hat die erste Sächsische Absolventenstudie vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) ergeben.Demnach zeichnet den sächsischen Ärztenachwuchs aber auch ein großer Lokalpatriotismus aus: Fast zwei Drittel der Medizinstudierenden finden ihre Arbeitsstelle in Sachsen. In allen anderen Fächergruppen beträgt dieser Anteil nur etwa die Hälfte.
Im Vergleich zu anderen Fächergruppen beurteilten die Medizinstudierenden die Studienorganisation (51 Prozent) und die Lehre (47 Prozent) der Medizinfakultäten im Freistaat überdurchschnittlich oft mit gut oder sehr gut. Etwas seltener erhielten Kontakt und Betreuung (43 Prozent) sowie die räumliche und technische Ausstattung (41 Prozent) gute Noten.
Nachholbedarf sehen die Absolventen im Bereich der Fremdsprachenausbildung und der fachlichen Vertiefungsmöglichkeiten. Trotzdem würden 67 Prozent der befragten Medizinabsolventen wieder das gleiche Fach, den gleichen Hochschultyp und die gleiche Hochschule wählen.
Trotzdem sind immerhin 82 Prozent der heutigen Mediziner in Sachsen mit ihrer derzeitigen beruflichen Position sehr zufrieden oder zufrieden. © hil/aerzteblatt.de
Studie: http://www.studieren.sachsen.de/download/Absolventenstudie.pdf (ca. 7 MB)
Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=42572 vom 02.09.2010









