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30. August 2012

Soteria Klinik Leipzig fusioniert mit Park-Krankenhaus Leipzig


Ergänzendes und teilweise überschneidendes Leistungsspektrum sprach für Zusammenlegung - Soteria Klinik firmiert unter neuem Dach als "Fachklinik für Suchterkrankungen am Park-Krankenhaus Leipzig"

Die Soteria Klinik Leipzig ist ab sofort Teil des Park-Krankenhauses Leipzig. Nach positivem Votum des Vorstands und des Aufsichtsrates der RHÖN-KLINIKUM AG, zu dessen Klinikverbund beide Häuser gehören, wurden soeben die hierfür notwendigen rechtlichen Schritte abgeschlossen, womit die Fusion rechtskräftig ist. Auch unter neuem Dach wird die Soteria Klinik Leipzig als „Fachklinik für Suchterkrankungen am Park-Krankenhaus Leipzig“ weiter nach außen sichtbar bleiben.

Mit 724 Betten (424 Betten der psychiatrischen und 300 Betten der somatischen Fachgebiete) sowie 154 Rehabilitationsplätzen und 30 Plätzen für Adaption und betreutes Wohnen wächst das Park-Krankenhaus nicht nur zum mit Abstand größten Krankenhaus der Regelversorgung im Freistaat Sachsen, es steigt auch in die Liga der großen Klinikbetriebe in Deutschland auf. Im „neuen“ Park-Krankenhaus sind knapp 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.

Fachliche Gründe legten Fusion nahe

„Die Überlegungen für die Zusammenlegung resultieren vor allem aus den zahlreichen Berührungspunkten, Überschneidungen und sich ergänzenden Angeboten in der medizinischen Leistung beider Kliniken im Bereich der Psychiatrie“, erläutert Gerrit Schwind als verantwortlicher Regionalgeschäftsführer der RHÖN-KLINIKUM AG. „Vor diesem Hintergrund bietet eine Zusammenführung beider Krankenhäuser die Möglichkeit, Leistungen noch besser aufeinander abzustimmen und gemeinsame Stärken weiter auszubauen. Hinzu kommt, dass sich das gemeinsame Leistungsspektrum deutlich erweitern wird und fortan von der Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit bis hin zur Medien- und Spielsucht bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erstrecken wird.“

Bereits heute sind die Psychiatrischen Kliniken des Park-Krankenhauses eng mit der Soteria Klinik verzahnt. Ein anschauliches Beispiel ist die seit 2009 existierende Drogenentgiftungsstation des Park-Krankenhauses im Gebäude der Soteria Klinik. Während die Akutbehandlung vom Park-Krankenhaus abgesichert wird, erfolgt die weiterführende Rehabilitation und Wiedereingliederung durch die Soteria Klinik.

Durch die Fusion werden sich für die Mitarbeiter beider Häuser kaum Veränderungen im alltäglichen Krankenhausbetrieb ergeben. Die Verschmelzung der Kliniken führt auch zu einer Vereinheitlichung der bislang noch unterschiedlichen Tarifverträge. Da mit der Zusammenlegung keine Leistungsänderungen verbunden sind, sind aus heutiger Sicht keine personellen Veränderungen geplant.

Geschäftsführung und ärztliche Leitung

Die Geschäftsführung des Park-Krankenhauses Leipzig wird weiterhin gemeinsam von Kerstin Ciossek, Axel Köhler und Gerrit Schwind verantwortet. Die bisherige Geschäftsführerin der Soteria Klinik Leipzig,  Erika Schmidt, war bereits im April 2012 in die Geschäftsführung des ebenfalls zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Leipzig gewechselt. Die ärztliche Leitung für die Suchtbehandlung bleibt bei Prof. Dr. Thomas W. Kallert, der als Person und in seinen bisherigen Funktionen als Ärztlicher Direktor der Soteria Klinik und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Park-Krankenhauses für fachliche Kontinuität steht.

Quelle: Pressemitteilung des Park-Krankenhaus Leipzig vom 29.08.2012