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25. November 2011

St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig eröffnet betriebsnahen Kindergarten


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Kita in ehemaliger Remise demonstriert gelungene Verbindung von alter und neuer Architektur mit sozialer Nutzung

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig hat heute gemeinsam mit dem Caritasverband Leipzig als Träger die betriebsnahe Kindertagesstätte mit dem offiziellen Namen „Caritas Kindertagesstätte Elifant am St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig“ eröffnet. 86 Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt finden in der umgebauten und mit einem modernen Gebäudeteil ergänzten ehemaligen Remise auf dem Gelände des St. Elisabeth-Krankenhauses Platz. Die Kita an der Prinz-Eugen-Straße 13 b steht besonders den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Krankenhauses offen. „Für die Mitarbeiterinnen im Pflegeberuf und die steigende Zahl von Ärztinnen in unserem Krankenhaus wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern und unterstützen“, sagte Geschäftsführer Albrecht Graf Adelmann zur Eröffnung. Tobias Strieder, Geschäftsführer des Caritasverbandes Leipzig, freute sich über die „Renaissance der Kinder“ in Leipzig, die zu einer steigenden Nachfrage an guten Kindergartenplätzen führe. „Es geht nicht allein um die Schaffung von Plätzen, sondern darum, den hohen Anspruch des sächsischen Bildungsplans zu verwirklichen“, betonte er.

Die Kita ist in den historischen Räumen der ehemaligen Remise der Familie Schomburgk (später Verwaltungsgebäude der Bethanien-Geburtsklinik) untergebracht. In der ehemaligen Kutschenhalle befindet sich ein großer Mehrzweckraum; eine Kinderküche, ein Forschungslabor und ein Kinderrestaurant sind in die erste Etage eingezogen. Das besondere Konzept des Kindergartes zeigt sich in der Inneneinrichtung der großen Räume im Neubau, die von drei Tischlerfirmen maßgefertigt wurde. Eine Bühne, Bastelangebote am großen Tisch oder eine Kletterinsel geben jedem Raum einen eigenen thematischen Charakter. Die Kinder können sich frei zwischen den verschiedenen Spielangeboten bewegen.

Bischof Joachim Reinelt vom Bistum Dresden-Meißen gab Kindern und Erziehern während der offiziellen Eröffnung seinen Segen. Jugendamtsleiter Siegfried Haller dankte der katholischen Kirche in Leipzig, „die ihren Auftrag auch im Sinne der Allgemeinheit wahrnimmt.“ Seit 2004 sei die Anzahl der Geburten von unter 4000 auf 5500 in diesem Jahr angestiegen.

Quelle: Presseinformation des St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig vom 25.11.2011