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20. Juli 2012

St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig eröffnet neuen urologischen OP


Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig eröffnet in dieser Woche einen neuen urologischen Operationssaal. Dafür hat das katholische Krankenhaus im Süden Leipzigs rund eine halbe Million Euro investiert. Der in blaues Glas gekleidete Saal dient als Referenz-OP für gleich zwei große deutsche Hersteller von Medizintechnik und wurde zu diesem Zweck mit Geräten der neuesten Generation ausgestattet.

Besonders die Bilddarstellung bei urologischen Eingriffen, die im schonenden endoskopischen Verfahren durchgeführt werden, erreicht in dem neuen OP eine nie da gewesene Qualität: Ein neuer uro-radiologischer Arbeitsplatz verfügt über hervorragende, hoch auflösende Röntgentechnik. Auch die endoskopische Technik ist vom Licht bis zur Videodarstellung in HD-Qualität auf dem neuesten Stand und kann auf Touch-Screen-Monitoren zentral bedient werden. Die Bilddarstellungen sind auf sechs, zum Teil frei schwenkbaren Monitoren im ganzen Raum zu sehen.

Daneben ermöglicht eine ganze Reihe von Details größtmöglichen Komfort für Patienten und Operateure. Die Operationsliege ist für bis zu 300 Kilogramm schwere Patienten geeignet. Die Glasscheibe zum Vorraum, in dem Ärzte und Studenten den Eingriff auf einem Bildschirm verfolgen können, verdunkelt sich automatisch bei schädlichen Laserstrahlen. Ein raumhoher Einbauschrank in harmonischem Blau verbirgt störende Elemente wie den Generator und OP-Utensilien.

„Schon jetzt haben sich Ärzte angemeldet, um die neuen Geräte kennenzulernen und die optimalen Hospitationsmöglichkeiten zu nutzen“, erzählt Dr. med. Jörg Raßler, Chefarzt der urologischen Abteilung am St. Elisabeth-Krankenhaus. „Auch wir Operateure am St. Elisabeth-Krankenhaus erreichen durch die hervorragende Bildtechnik, deren Möglichkeiten zur Speicherung, Übertragung und Bearbeitung, eine neue Qualität in der täglichen Routine.“ In langen, hochkonzentrierten Arbeitsstunden ist auch die ästhetische Gestaltung des neuen OPs ein Grund zur Freude: „Wir operieren bis zu 15 Patienten am Tag. Da spielt es schon eine Rolle, wenn Licht und Farbgebung nicht zu grell sind, und wir alle Geräte leicht erreichen und steuern können“, erläutert der Chefarzt.

Quelle: Pressemitteilung  des St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig vom 18.07.2012