
Nachrichten
Staatsministerin übergibt Neubau am Städtischen Klinikum St. Georg Leipzig
Nach knapp 2-jähriger Bauzeit findet am 04. Juni 2010 in feierlichem Rahmen die Übergabe des neuen Hauses "F" durch das Staatsministerium für Finanzen an den zukünftigen Nutzer, die Klinik für Forensische Psychiatrie des Städtischen Klinikums "St. Georg" Leipzig statt.
Frau Staatsministerin Christine Claus vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, dem die Fachaufsicht über den Maßregelvollzug obliegt sowie Herr Staatssekretär Dr. Wolfgang Voß vom Sächsischen Staatsministerium für Finanzen, welches für die Baumaßnahme verantwortlich zeichnet, vertreten dabei die Staatsregierung des Freistaates Sachsen.
Der Freistaat hat in den letzten zwei Jahren für ein Gesamtvolumen von 13,7 Mill. Euro auf dem Gelände des Städtischen Klinikums „St. Georg“ Leipzig in Leipzig-Dösen einen modernen, funktionalen Neubau errichtet. Mit insgesamt 48 Behandlungsplätzen auf zwei Stationen sowie neuen Therapieräumen für Arbeitstherapie und Musiktherapie entspricht der Bau höchsten Anforderungen. Bereits im März dieses Jahres wurde der im Rahmen der Baumaßnahme gleichfalls neu errichtete Zugangsbereich mit zentralem Sicherheitsarbeitsplatz in Betrieb genommen. Dabei wurde in der gesamten Klinik die Sicherheitstechnik modernisiert.
Mit Inbetriebnahme des neuen Hauses „F“ verfügt die Klinik für Forensische Psychiatrie am Standort Leipzig-Dösen über insgesamt 118 vollstationäre, größtenteils gesicherte Maßregelvollzugsbehandlungsplätze für suchtkranke Straftäter. Die Klinik bietet durch die Erweiterung und Modernisierung die Möglichkeit der differenzierten Behandlung der suchtmittelabhängigen Patientinnen und Patienten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen unter gleichzeitiger Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit nach Innen und Außen. Bei der baulichen Umsetzung wurde besonderer Wert auf die Einfügung in das bestehende Bauensemble gelegt. Die Schaffung eines Lebensraumes für die Patienten, der bei auch nach Außen hin sichtbarer Sicherung ein therapeutisches Milieu fördert und den Patienten innerhalb der Klinik Freiräume schafft, ist dabei sehr gut gelungen.
Mit Inbetriebnahme der neuen Gebäude ist die Modernisierung und Erweiterung der Klinik für Forensische Psychiatrie am Standort Leipzig-Dösen abgeschlossen. Im Zeitraum von 1993 bis 2009 wurden durch den Freistaat insgesamt 30 Mill. Euro in den Standort investiert und über 150 qualifizierte Arbeitsplätze z. T neu geschaffen bzw. gesichert.
Quelle: Presseinformation Nr. 23/2010 des Klinikum St. Georg gGmbH vom 28.05.2010









